M2 Probeexamen zu Hause: drei Tage unter echten Bedingungen

Kurz gesagt: Ein M2-Probeexamen läuft wie das echte: drei aufeinanderfolgende Tage, jeweils von 9 bis 14 Uhr, insgesamt 320 Fragen, gut 100 pro Tag. Du kreuzt ohne Hilfsmittel, wertest erst nach dem dritten Tag aus und sortierst die Fehler nach Fächern. Mit 1000 Fragen reicht die M2-Simulation für drei vollständige Durchgänge.

  • 3 Tage am Stück
  • je 9 bis 14 Uhr
  • 320 Fragen
Titelbild 2. Staatsexamen Medizin – 1000 MC-Fragen (M2-Simulation)
M2-Simulation mit 1000 Fragen1000 MC-Fragen mit langen Fallvignetten, nach Fächern gegliedert, Lösungen gesammelt am Ende. Zum Material fürs Probeexamen

Viele kreuzen vor dem M2 Tausende Fragen, aber nie drei Tage am Stück. Im Examen entscheidet oft genau das: Am dritten Tag lässt die Konzentration nach, Fragen werden schneller gelesen, und einfache Punkte gehen verloren. Ein Probeexamen zu Hause zeigt dir, wie dein Kopf auf diese Dauer reagiert, solange noch Zeit zum Gegensteuern bleibt.

Wann solltest du ein M2-Probeexamen schreiben?

Plane zwei Durchgänge, für das M2 vom 13. bis 15. April 2027 also etwa so: einen ersten Durchgang Mitte März, wenn die Fächer einmal durch sind, und einen zweiten Ende März oder Anfang April. Zwischen beiden sollten mindestens zehn Tage liegen, damit du die Lücken aus dem ersten Durchgang schließen kannst. In der letzten Woche vor dem Examen schreibst du keine Vollsimulation mehr.

Durchgang Zeitraum Ziel
Probeexamen 1 Mitte März 2027, z. B. Di bis Do 16. bis 18.3. Standort bestimmen, schwache Fächer finden
Lücken schließen Die zehn Tage danach Zwei bis drei schwächste Fächer gezielt nacharbeiten
Probeexamen 2 Ende März, z. B. Di bis Do 30.3. bis 1.4. Prüfen, ob die Lücken zu sind, Tempo festigen
Letzte Woche 5. bis 12. April Nur Fehlerliste, keine Vollsimulation

Leg die Probetage auf Dienstag bis Donnerstag, wie im echten M2. Das klingt nach einem Detail, hilft aber dabei, den Wochenrhythmus schon einmal zu erleben.

Wie läuft ein Probeexamen zu Hause ab?

  1. Fragen vorher zusammenstellen. Wähl 320 Fragen aus allen Fächern und mische sie. Teil sie auf drei Tage mit je gut 100 Fragen auf, ohne vorher hineinzuschauen.
  2. Ausdrucken oder offline arbeiten. Druck die Fragen aus oder arbeite mit ausgeschaltetem WLAN. Handy in einen anderen Raum.
  3. Um 9 Uhr anfangen, um 14 Uhr aufhören. Fünf Stunden reine Bearbeitungszeit, mit kurzen Pausen wie im Examen. Wer früher fertig ist, prüft markierte Fragen.
  4. Antworten auf einen Bogen übertragen. Kreuz auf einem separaten Antwortbogen, damit du beim Auswerten nicht im Fragentext nach deinem Kreuz suchen musst.
  5. Erst nach Tag 3 auswerten. Kein Blick in die Lösungen zwischendurch. Sonst verändert jedes Ergebnis die Stimmung am nächsten Tag.
  • 320Fragen in drei Tagen
  • 5 Std.pro Tag, 9 bis 14 Uhr
  • 3vollständige Durchgänge mit 1000 Fragen

Bedingungen ernst nehmen

Steh zur gleichen Zeit auf wie an den Examenstagen, iss dasselbe Frühstück und setz dich an einen Tisch, nicht aufs Sofa. Ein Probeexamen soll auch zeigen, wie viel Schlaf du brauchst und wann deine Konzentration abfällt.

Wie wertest du ein Probeexamen nach Fächern aus?

Die Gesamtquote ist die unwichtigste Zahl. Sie sagt dir, ob du über der Bestehensgrenze von 60 Prozent liegst, aber nicht, was du in den nächsten zehn Tagen tun sollst. Dafür brauchst du die Auswertung nach Fächern und nach Fehlerart.

Schritt Was du notierst Was daraus folgt
1. Quote pro Fach Richtige Antworten je Fach in Prozent Die zwei bis drei schwächsten Fächer kommen in den Lückenplan
2. Quote pro Tag Ergebnis von Tag 1, 2 und 3 getrennt Fällt Tag 3 deutlich ab, liegt das Problem bei Ausdauer, nicht Wissen
3. Fehlerart Wissen fehlte, Frage falsch gelesen oder zwischen zwei Antworten falsch entschieden Lesefehler übst du mit Tempo, Wissenslücken mit der Hauptquelle
4. Geratene Treffer Richtige Antworten, bei denen du unsicher warst Diese Themen zählen wie Fehler und kommen auf die Fehlerliste

Leg für jede falsche oder geratene Frage eine Zeile in deiner Fehlerliste an: Thema, Fach, warum falsch, wo du es nachliest. In der letzten Woche vor dem Examen arbeitest du nur noch mit dieser Liste.

Welches Material eignet sich für ein M2-Probeexamen?

Du brauchst Fragen, die du noch nicht kennst, im Fallformat und aus allen Fächern. Altfragen, die du schon gekreuzt hast, verfälschen das Ergebnis, weil du dich an Antworten erinnerst. Die M2-Simulation enthält 1000 eigenständig formulierte Fragen mit langen Fallvignetten. Das reicht für drei komplette Probeexamina mit je 320 Fragen.

Für das Probeexamen

M2-Simulation mit 1000 Fragen

Genug unbekannte Fallfragen für drei vollständige Examensdurchgänge.

  • Innere, Chirurgie, Neurologie, Psychiatrie, Gynäkologie, Pädiatrie, Pharmakologie und Querschnittsbereiche
  • Jede Frage mit allen Optionen A bis E auf einer Seite, gut zum Ausdrucken
  • Lösungen gesammelt am Ende, damit du erst nach Tag 3 auswertest

Zum Nacharbeiten der Fehler brauchst du eine Hauptquelle. Wenn eines der großen Fächer klar abfällt, lohnt sich ein Fachpaket wie das Kardiologie Fachpaket mit Kompendium, 100 kommentierten SBA-Fragen und 12 Fällen.

Was bedeutet dein Ergebnis im Probeexamen?

Liegst du in beiden Durchgängen stabil und mit Abstand über 60 Prozent, bist du auf einem guten Weg. Liegst du knapp darüber oder darunter, ist das im März kein Grund zur Panik, sondern ein klarer Arbeitsauftrag: die schwächsten Fächer zuerst. Vergleiche dich mit deinem ersten Durchgang, nicht mit Ergebnissen anderer aus Foren. Fremde Fragensammlungen sind unterschiedlich schwer, ein Prozentwert lässt sich deshalb nicht direkt übertragen.

Häufig gestellte Fragen

1. Wie viele Fragen hat das M2 pro Tag?

Das M2 hat insgesamt 320 Fragen an drei aufeinanderfolgenden Tagen, also gut 100 pro Tag. Geprüft wird jeweils von 9 bis 14 Uhr.

2. Wie oft sollte ich das M2 simulieren?

Zwei vollständige Durchgänge über drei Tage sind ein guter Richtwert: einer Mitte März, einer Ende März. Dazwischen schließt du die Lücken aus dem ersten Durchgang.

3. Kann ich das Probeexamen auch an einem Tag machen?

Ein Tag mit gut 100 Fragen ist ein sinnvoller Test für Tempo. Die Ausdauer über drei Tage misst er aber nicht. Mindestens einmal solltest du alle drei Tage am Stück schreiben.

4. Sind die Fragen der M2-Simulation Originalfragen des IMPP?

Nein. Die Fragen sind eigenständig formuliert und orientieren sich an Stil und Aufbau der Prüfung. Gerade deshalb eignen sie sich für ein Probeexamen, weil du sie nicht schon aus Altfragen kennst.

5. Was mache ich, wenn ich im Probeexamen unter 60 Prozent liege?

Werte nach Fächern aus und arbeite in den nächsten zehn Tagen gezielt die zwei bis drei schwächsten Fächer nach. Danach folgt der zweite Durchgang, der zeigt, ob die Arbeit gewirkt hat.

6. Wann sollte ich das letzte Probeexamen schreiben?

Spätestens zehn Tage vor dem Examen. In der letzten Woche wiederholst du nur noch deine Fehlerliste und schonst deine Kräfte für die drei Prüfungstage.

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Passendes Material

  • M2-Simulation

    Für drei vollständige Probeexamina.

    • 1000 MC-Fragen mit Fallvignetten
    • Alle Hauptfächer und Querschnitt
    • Lösungen gesammelt am Ende
  • Klinik Komplettpaket

    Zum Nacharbeiten der Fehler aus der Auswertung.

    • Alle klinischen Fächer
    • Merktabellen zu Leitsymptomen
    • Fallbeispiele mit Musterlösungen
  • Kardiologie Fachpaket

    Wenn ein großes Fach klar abfällt.

    • Kompendium mit 20 Krankheitsprofilen
    • 100 SBA-Fragen mit kommentierten Lösungen
    • 12 Fallvignetten

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