Medizin 1. Semester in Bern – Studienstart Universität Bern
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Das erste Semester Medizin in Bern beginnt schneller, als die meisten Erstsemester erwarten: Der Stoff läuft ab der ersten Woche, wiederholt wird er nicht. Das Studium ist in Bern als Bachelor (3 Jahre) gefolgt vom Master (3 Jahre), insgesamt 6 Jahre bis zur Eidgenössischen Prüfung organisiert (Berner Curriculum (problembasiertes Lernen, interdisziplinäre Themenblöcke statt organbezogener Vorlesungsreihen)). Hier steht, wie das Studium an der Universität Bern aufgebaut ist, welche Vorkenntnisse vorausgesetzt werden und wie du die ersten acht Wochen planst.
- Berner Curriculum (problembasiertes Lernen,
- Start im Herbstsemester
- Chemie, Biologie, Physik ab Woche 1
- PDF-Kurse ohne Abo
Kurz gesagt: Das erste Semester Humanmedizin in Bern besteht im Kern aus den naturwissenschaftlichen Grundlagenfächern und dem Einstieg in die Anatomie. Vorausgesetzt wird Oberstufenwissen in Chemie, Biologie und Physik – wiederholt wird es in den Vorlesungen nicht. Wer diese Grundlagen vor dem Start auffrischt, verliert in den ersten Wochen keine Zeit.
So ist das erste Semester Humanmedizin in Bern aufgebaut
Die genaue Fächerverteilung des ersten Fachsemesters legt die Studienordnung der Universität Bern fest und wird auf der Studiengangsseite der Fakultät veröffentlicht. Inhaltlich beginnt der vorklinische Abschnitt überall ähnlich: mit den naturwissenschaftlichen Grundlagenfächern, der Anatomie und dem Einstieg in die medizinische Fachsprache.
Was die Fakultät zum Studienstart angibt
- Eignungstest (EMS) und Numerus clausus als Zulassungsvoraussetzung
- Berner Curriculum mit problembasiertem Lernen (PBL) in Kleingruppen statt klassischer Vorlesungsreihen
- Hausarzt-Lehrsystem: kontinuierliches Mentoring durch niedergelassene Hausärzt:innen über die Studienjahre 1-4
- Viel Unterricht in Kleingruppen und am Krankenbett
Wie im ersten Semester geprüft wird
Pro Studienjahr eine schriftliche Einzelprüfung (kann aus Teilprüfungen bestehen) sowie mündliche bzw. mündlich-praktische Einzelprüfungen; zusätzlich kontinuierliche Beurteilung in Tutorien und Praktika
Die offiziellen Angaben der Universität Bern zum Studiengang stehen auf der Studiengangsseite der Hochschule.
Die ersten Wochen in Bern
Der Studienstart hat eine klare Dramaturgie: erst Organisation, dann Tempo, dann die ersten Leistungsnachweise. Diese Übersicht ordnet die typischen Aufgaben den Wochen zu.
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| Zeitraum | Was ansteht | Worauf es ankommt |
|---|---|---|
| Vor Semesterbeginn | Immatrikulation, Nachweise, Wohnungssuche, Einführungsangebote der Fachschaft | Naturwissenschaftliche Lücken schließen, solange noch Zeit ist |
| Woche 1 bis 2 | Einführungsveranstaltungen, Stundenplan, Gruppen- und Kurseinteilung, erste Vorlesungen | Organisation abschließen und feste Nacharbeitszeiten festlegen |
| Woche 3 bis 4 | Volle Vorlesungswochen, erste Seminare und Praktika, Anatomie zieht an | Ein Hauptmaterial pro Fach wählen, Mitschriftsystem festlegen |
| Woche 5 bis 8 | Erste Leistungsnachweise, Testate oder Antestate, deutlich höhere Stoffmenge | Wöchentliche Wiederholung etablieren, Lerngruppe aufbauen |
| Ab Woche 9 | Klausurvorbereitung parallel zum laufenden Stoff | Mit Fragen arbeiten, Fehler auswerten, Lücken gezielt schließen |
Semesterstart: Herbstsemester beginnt üblicherweise Mitte September. Die verbindlichen Termine stehen im akademischen Kalender der Hochschule.
Was in Bern vorausgesetzt wird – und was nicht
Die Fakultäten setzen die naturwissenschaftlichen Grundlagen der Oberstufe voraus. Praktisch heißt das: Wer Chemie oder Physik abgewählt hatte, arbeitet im ersten Semester zwei Dinge gleichzeitig auf – den neuen Stoff und die Grundlagen, auf denen er aufbaut. Genau daraus entsteht der Rückstand, den viele erst vor der Klausur bemerken.
Nicht vorausgesetzt wird dagegen alles, was nach Fachwissen klingt: Klinische Inhalte, Fachbücher der höheren Semester oder auswendig gelernte Details bringen vor dem Studienstart nichts. Sinnvoll ist der umgekehrte Weg – zwei bis drei ehrlich benannte Lücken schließen, statt einen breiten Überblick über alles zu versuchen.
Auf einen Blick
- Vorausgesetzt: Chemie, Biologie und Physik auf Oberstufenniveau.
- Nicht nötig: Fachliteratur der höheren Semester vor Semesterbeginn.
- Entscheidend: ein Wochenrhythmus, in dem Nacharbeit einen festen Platz hat.
- Verbindlich: Studienordnung und akademischer Kalender der Hochschule.
Ein realistischer Plan für die ersten acht Wochen
- Woche 1: Stundenplan, Gruppen, Zugänge und Räume klären – organisatorische Fehler kosten am Anfang die meiste Zeit.
- Woche 1 bis 2: Ehrliche Bestandsaufnahme in Chemie, Biologie und Physik: Welche zwei Themen sind wirklich unsicher?
- Woche 2 bis 3: Feste Nacharbeitszeiten in den Wochenplan legen, statt auf freie Abende zu hoffen.
- Woche 3 bis 4: Ein Hauptmaterial pro Fach festlegen und dabei bleiben.
- Woche 4 bis 6: Wöchentliche Wiederholung des Vorwochenstoffs einbauen – 60 bis 90 Minuten reichen.
- Ab Woche 6: Mit Fragen arbeiten statt nur zu lesen; Fehler auswerten, nicht Prozente zählen.
Typische Fehler im ersten Semester
- Zu früh klinisch lernen: Fachbücher zu Innerer Medizin fühlen sich motivierend an, bringen im ersten Semester aber nichts.
- Alles mitschreiben: Wer in der Vorlesung transkribiert, versteht weniger und arbeitet abends doppelt.
- Nacharbeiten aufschieben: Was in derselben Woche nicht wiederholt wird, kostet später das Vielfache an Zeit.
- Zu viele Materialien parallel: Ein Skript, ein Buch, eine Fragensammlung reichen – der Rest ist Beschäftigung.
- Lerngruppe zu spät gründen: Ab dem ersten Testat ist eine feste Gruppe der beste Frühwarnmechanismus.
- Schulstoff ignorieren: Chemie und Physik holen dich spätestens in der Biochemie ein.
Passende Kurse für den Studienstart in Bern
Die drei Pakete unterscheiden sich nicht in der Qualität, sondern im Zeitpunkt: Der Vorbereitungskurs schließt die naturwissenschaftlichen Lücken vor dem Start, die Komplettpakete begleiten dich anschließend durch die vorklinischen Fächer.
Karten seitlich scrollbar →
StarterVorbereitungskurs MedizinstudiumChemie, Biologie und Physik auf dem Niveau, das ab Woche 1 vorausgesetzt wird69,90 € Ansehen ›
VorklinikVorklinik Komplettkurs MedizinBiochemie, Physiologie, Anatomie und PsychSoz in einem Paketab 119,90 € Ansehen ›
PremiumVorklinik Premium KomplettkursSieben Fächer plus Terminologie – von Woche 1 bis zum Physikumab 179,90 € Ansehen ›
- Sofortiger Download
- PDF für Handy, Tablet, Laptop
- Sichere Zahlung
- Kein Abo
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| Paket | Passend, wenn … | Inhalt | Preis |
|---|---|---|---|
| Vorbereitungskurs Medizinstudium | Vor dem 1. Semester oder parallel dazu | Chemie, Biologie und Physik auf Studienniveau | 69,90 € |
| Vorklinik Komplettkurs Medizin | Ab dem 1. Semester bis zum Physikum | Biochemie, Physiologie, Anatomie, Psychologie und Soziologie | ab 119,90 € |
| Vorklinik Premium Komplettkurs | Wenn alles aus einer Hand kommen soll | Sieben Fächer plus medizinische Terminologie, optional Prüfungssimulation | ab 179,90 € |
Häufige Fragen zum Studienstart in Bern
Wie ist das erste Semester Medizin in Bern aufgebaut?
Der vorklinische Abschnitt beginnt mit den naturwissenschaftlichen Grundlagenfächern und dem Einstieg in die Anatomie. Welche Veranstaltungen an der Universität Bern genau im ersten Fachsemester liegen, legt die Studienordnung fest und steht auf der Studiengangsseite der Fakultät.
Was sollte ich vor dem Studienstart in Bern können?
Sicheres Oberstufenwissen in Chemie, Biologie und Physik: chemisches Rechnen, Säure-Base- und Redoxreaktionen, Zellaufbau und Grundzüge des Stoffwechsels sowie physikalische Grundgrößen. Diese Inhalte werden im ersten Semester vorausgesetzt und nicht noch einmal erklärt.
Wann beginnt das erste Semester in Bern?
Herbstsemester beginnt üblicherweise Mitte September. Das genaue Datum, die Einführungsveranstaltungen und die Kurseinteilung stehen im akademischen Kalender beziehungsweise auf der Erstsemesterseite der Hochschule.
Ich hatte Chemie oder Physik abgewählt – reicht das für Medizin in Bern?
Ja, aber nur mit Aufholzeit. Wer ein naturwissenschaftliches Fach abgewählt hat, arbeitet im ersten Semester zwei Dinge gleichzeitig auf: den neuen Stoff und die Grundlagen darunter. Deutlich entspannter wird der Start, wenn diese Grundlagen vor Semesterbeginn stehen.
Wie viel muss man im ersten Semester lernen?
Der Stundenplan der Vorklinik ist weitgehend gefüllt; die Nacharbeit kommt zusätzlich dazu. Statt einer Stundenzahl hilft eine Regel: Jede Veranstaltungswoche braucht ihre eigene Nacharbeitszeit im selben Zeitraum. Wer erst vor der Prüfung anfängt, lernt denselben Stoff zweimal.
Lohnt sich ein Vorbereitungskurs vor dem ersten Semester?
Er lohnt sich dann, wenn zwischen Abitur und Studienstart Zeit vergangen ist oder ein naturwissenschaftliches Fach fehlt. Der Vorbereitungskurs Medizinstudium arbeitet Chemie, Biologie und Physik auf dem Niveau auf, das ab Woche 1 vorausgesetzt wird – medizinische Inhalte vorwegzunehmen bringt dagegen wenig.
Welche Bücher brauche ich im ersten Semester in Bern?
Am Anfang meist weniger als gedacht. Institute und Fachschaft geben in der Einführungswoche Empfehlungen, die Bibliothek hat die Standardwerke, und manche Bücher werden erst später gebraucht. Sinnvoller ist es, mit einem Hauptmaterial pro Fach zu arbeiten.
Weiterlesen
- Lernplan fürs Medizinstudium erstellen – Vorlage für jedes Semester, auch für das erste
- Kreuzen richtig lernen – MC-Fragen auswerten statt Prozente zählen
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Andere Standorte
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Hinweis: Die Angaben zum Studienaufbau stammen von den offiziellen Seiten der Universität Bern und geben den dort veröffentlichten Stand wieder. Verbindlich sind ausschließlich die geltende Studien- und Prüfungsordnung sowie die Bekanntmachungen der Hochschule. Diese Seite ist ein unabhängiges Lernangebot und steht in keiner Verbindung zur genannten Hochschule.