Prüfungen Modellstudiengang Charité: was in der Vorklinik an der Charité Berlin geprüft wird
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An der Charité gibt es kein klassisches Physikum nach dem 4. Semester; wie stattdessen geprüft wird, regelt die Prüfungsordnung. Diese Seite zeigt, was für die Prüfungen im Modellstudiengang gilt, wie du dein Wissen über viele Module hinweg hältst und wo Material hilft.
- Kein klassisches Physikum
- Erster Abschnitt: sechs Semester
- 40 Module über 10 Semester
- Semesterklausur: 60 MC (laut FSI)
- Anwesenheitspflicht laut Ordnung
Kurz gesagt: Im Modellstudiengang Medizin der Charité ist ein klassisches Physikum nach dem 4. Semester in der Studienordnung nicht vorgesehen. Der erste Studienabschnitt umfasst die ersten sechs Semester, und welche Prüfungen ihn abschließen, regelt die Prüfungsordnung. Für dich heißt das: Jedes Modul zählt von Anfang an, und wer sein Wissen ab Woche 1 regelmäßig abfragt, muss später nichts nachholen.
Was wird an der Charité statt des Physikums geprüft?
Der Modellstudiengang Medizin (MSM) der Charité folgt einer anderen Logik als ein Regelstudiengang. Ein klassisches Physikum nach dem 4. Semester gibt es hier nicht, die Studienordnung sieht es nicht vor. Stattdessen umfasst der erste Studienabschnitt die ersten sechs Semester, und die Prüfungen dafür regelt die Prüfungsordnung. Die Lesefassung findest du in der Studienordnung des Modellstudiengangs Medizin.
Welche Prüfungen im Einzelnen den ersten Abschnitt abschließen und wann sie liegen, entnimmst du der Prüfungsordnung und den Veröffentlichungen auf Campusnet. Plane darum nicht mit Gerüchten aus Gruppenchats, sondern lies beides in der ersten Woche einmal durch. Wenn danach etwas offen bleibt, hilft die Studienorganisation oder die Fachschaftsinitiative weiter.
Für das erste Semester gilt Folgendes: Laut Studienordnung ist die Semesterabschlussklausur für die Vergabe der Kreditpunkte in den Modulen 2, 3 und 4 erforderlich. Nach Angabe der Fachschaftsinitiative ist sie als Multiple-Choice-Klausur mit 60 Fragen zu den Modulen 2 bis 4 aufgebaut. Auf diese Prüfung arbeitest du im ersten Semester konkret hin.
Das gilt an der Charité
- Modellstudiengang mit 40 aufeinanderfolgenden Modulen über 10 Semester
- Erster Studienabschnitt: die ersten sechs Semester
- Ein klassisches Physikum nach dem 4. Semester ist nicht vorgesehen
- Anwesenheitspflicht in allen Unterrichtsformaten laut Studienordnung
- Semesterabschlussklausur 1. Semester: MC, 60 Fragen zu Modul 2 bis 4 (Angabe der Fachschaftsinitiative)
Wie ist das erste Semester aufgebaut?
Das erste Semester besteht aus vier aufeinanderfolgenden Modulen und dem Semestermodul 1. Die Module dauern drei bis vier Wochen und haben jeweils eigene Lernziele, die du in den Modulhandbüchern der Charité-Plattform nachlesen kannst. Jedes Modul wird von drei Lehrenden und einem studentischen Modulverantwortlichen geleitet.
Modul 1 ist die Einführung. Laut Fachschaftsinitiative gehören dazu eine Orientierungseinheit zu Studienablauf und Online-Tools, Einführungen in Biochemie, wissenschaftliches Denken, Terminologie und Laborarbeit, ein Untersuchungskurs, Fachvorstellungen und eine Woche Erste Hilfe und Notfalltraining. Nach der Fachschaftsinitiative fragt die Klausur am Semesterende Modul 2 bis 4 ab, die Einführung läuft also ohne eigene Klausurfragen mit.
Tabelle seitlich scrollbar →
| Baustein | Umfang | Rolle für die Semesterklausur |
|---|---|---|
| Modul 1: Einführung | 5 ECTS, 4 Wochen | Grundlagen für alles Folgende, keine Klausurfragen laut Fachschaftsinitiative |
| Modul 2: Bausteine des Lebens | 5 ECTS, 4 Wochen | Klausurstoff, Laborpraktikum laut Fachschaftsinitiative |
| Modul 3: Biologie der Zelle | 5 ECTS, 4 Wochen | Klausurstoff, Laborpraktikum laut Fachschaftsinitiative |
| Modul 4 | 5 ECTS, 3 Wochen | Klausurstoff, Mikroskopierpraktikum laut Fachschaftsinitiative |
| Semestermodul 1 | 10 ECTS | Details im Modulhandbuch |
Wie plane ich die ersten Semester im Modellstudiengang?
Wie die Prüfungen im Modellstudiengang organisiert sind, regelt die Prüfungsordnung. Wenn Wissen über viele Module hinweg gefragt wird, lohnt es sich, es dauerhaft zu halten. Wer ein Modul abhakt und vergisst, merkt das spätestens, wenn das nächste Modul den Stoff als bekannt voraussetzt.
Der Plan unten ist eine Orientierung und kein amtlicher Studienplan. Verbindlich sind Modulhandbuch, Stundenplan in Moses und die Prüfungsordnung. Die Logik gilt aber für jedes Semester im Modellstudiengang: Verstehen im Modul, Festigen in den Wochen danach, Wiederholen in Abständen.
- Woche 1: Zugänge zu Plattform und Stundenplan einrichten, Studienordnung und Hinweise zur Anwesenheit lesen. Einen festen Nacharbeitsblock pro Tag in den Kalender setzen.
- Module 1 bis 4: Nach jedem Unterrichtstag eine halbe Stunde Abfrage ohne Unterlagen. Offene Fragen sammeln und in der nächsten Veranstaltung klären.
- Vor der Semesterklausur: Die Lernziele aus Modul 2, 3 und 4 als Checkliste abarbeiten, jede Zeile mit eigenen Worten erklären können. Multiple-Choice-Fragen erst nach dem Verstehen dazunehmen.
- Semester 2 und 3: Alte Module nicht fallen lassen: pro Woche ein kurzer Block, der Stoff aus Semester 1 mit dem aktuellen Modul verbindet.
- Semester 4 bis 6: Die Organsysteme bauen auf den Grundlagen auf. Jetzt lohnt sich eine Fehlerliste, die Themen nach Modulen sortiert. Wie der erste Abschnitt abgeschlossen wird, klärst du rechtzeitig mit der Prüfungsordnung.
Welche Rolle spielen die vorklinischen Fächer im Modellstudiengang?
Der Modellstudiengang ist nach Modulen aufgebaut. Laut Studienordnung orientieren sich die ersten sechs Semester an biologischen Strukturebenen, Krankheitsmodellen und Organsystemen. Wo welche Grundlagenfächer liegen, zeigen Modulhandbuch und Stundenplan.
Das hat einen praktischen Effekt: Was du in einem Modul lernst, begegnet dir in späteren Modulen wieder. Was du in Modul 2 lernst, brauchst du in Modul 3 und später bei den Organsystemen. Wo genau Anatomie und Histologie in deinem Modulplan liegen, zeigen Modulhandbuch und Stundenplan.
Ein klinischer Bezug kommt früh dazu. Klinischer Unterricht und Patientenkontakt beginnen laut Studienordnung schon im 1. Semester. Wer die Grundlagen sauber kann, versteht diese Termine besser, weil Befunde und Symptome sofort zu Strukturen und Mechanismen passen.
Wie halte ich Wissen über Module hinweg?
Der häufigste Fehler im Modulsystem ist das Blockdenken: Modul fertig, Stoff fertig. Besser funktioniert ein Zwei-Spuren-Prinzip. Die erste Spur ist das aktuelle Modul, die zweite ein kleiner, fester Wiederholungsblock für ältere Module.
Für die zweite Spur eignen sich Karteikarten oder selbst formulierte Fragen, die du in wachsenden Abständen abrufst: am selben Abend, nach etwa drei Tagen, nach einer Woche, nach einem Monat. Schreibe zu jedem Modul fünf bis zehn Kernzusammenhänge auf, keine Einzelfakten. Ein Zusammenhang wie Struktur, Funktion und Störung bleibt deutlich länger hängen als eine Liste.
Zeichne außerdem Querverbindungen. Wenn du in einem Modul etwas Neues lernst, notiere, wo du die Grundlagen dazu schon einmal hattest. Solche Verbindungen helfen, weil Multiple-Choice-Fragen oft Zusammenhänge statt Einzelwissen verlangen.
Für die Wochen mit Klausurdruck brauchst du dann keine neue Lernmethode. Du hast bereits einen Fundus an Fragen und Zusammenhängen, den du nur noch gezielt abprüfst.
Ein Beispiel aus dem ersten Semester: In Modul 2 lernst du Bausteine des Lebens kennen, in Modul 3 geht es um die Biologie der Zelle. Wenn du am Ende von Modul 3 eine Seite hast, die beschreibt, welche Bausteine aus Modul 2 in welcher Zellstruktur eine Rolle spielen, hast du bereits eine gute Grundlage für die Klausur zu beiden Modulen.
Welches Material passt zu diesem Aufbau?
Ein modular aufgebautes Studium heißt nicht, dass du ohne Fachgrundlage auskommst. Du brauchst zu jedem Gebiet ein Material, das den Stoff geordnet erklärt, damit du die Module wie Puzzleteile einsortieren kannst. Wichtig ist, dass du pro Gebiet bei einem Hauptmaterial bleibst und es mehrfach durcharbeitest.
Wenn du die Vorklinik als geordnetes Fachgerüst neben den Modulen haben willst, bietet der Vorklinik Premium Komplettkurs mit allen vorklinischen Fächern sieben Fächer plus Terminologie in einem Paket. Er deckt die fachlichen Grundlagen der Vorklinik ab und ist nicht auf den Studienplan der Charité zugeschnitten. Dein Modulhandbuch bleibt der Rahmen, das Material der Leitfaden daneben.
Wer das Budget oder die Zeit knapper kalkuliert, kann mit dem Vorklinik Komplettkurs mit den vier Kernfächern starten. Er enthält Anatomie, Biochemie, Physiologie und PsychSoz, aber keine Naturwissenschaften. Fragen zur Anatomie kannst du mit der MC-Sammlung für Anatomie gezielt üben, sobald du ein Thema verstanden hast.
Drei Fragen vor jedem Kauf
- Welches Modul oder welche Lücke soll das Material konkret schließen?
- Schaffe ich es, das Material in einem Semester zweimal durchzuarbeiten?
- Enthält es Abfrage oder Fragen, oder nur Lesetext?
Was geht im Modulsystem am häufigsten schief und wie bleibe ich organisiert?
Der erste Stolperstein ist die Annahme, ein Modul ohne eigene Klausur sei nebensächlich. Modul 1 hat laut Fachschaftsinitiative keine Klausurfragen, trotzdem bilden Terminologie, Laborarbeit und Biochemie-Grundlagen aus der Einführung den Einstieg für alles Weitere. Wer die vier Wochen als Eingewöhnung abtut, steht in Modul 2 ohne Werkzeug da.
Der zweite Stolperstein ist das Lernen nach Vorlesungsfolien. Die Lernziele im Modulhandbuch sind die bessere Grundlage, weil sie festlegen, was du am Ende des Moduls erklären können sollst. Lege dir pro Modul eine Datei mit den Lernzielen an und markiere jede Zeile erst dann, wenn du sie laut und ohne Notizen erklären kannst.
Der dritte Stolperstein ist die Terminfalle. Mit Anwesenheitspflicht, Praktika und Seminaren bleibt weniger Spielraum, um einen verpassten Tag am Wochenende aufzuholen. Besser ist ein kleiner Puffer an jedem Werktag, denn so zerfällt der Plan nicht, wenn ein Termin länger dauert.
Wenn du merkst, dass ein Modul nicht sitzt, warte nicht auf das Ende. Sprich in der nächsten Veranstaltung die Lehrenden oder den studentischen Modulverantwortlichen an, frag in der Fachschaftsinitiative nach Erfahrungen aus höheren Semestern und kläre die Lücke, bevor das nächste Modul beginnt.
Auch die Organisation gehört dazu. In der Studienordnung steht eine Anwesenheitspflicht in allen Unterrichtsformaten. Für deinen Alltag heißt das, dass Fehlzeiten knapp bemessen sind und Nebenjob, Heimfahrten und Termine um den Stundenplan herum geplant werden müssen, nicht umgekehrt. Welche Fehlzeiten in welchem Format erlaubt sind, steht in der Ordnung und in den Hinweisen der Module.
Dazu kommt das Tempo. Ein Modul dauert drei bis vier Wochen, dann beginnt das nächste Thema. Wer in Woche 2 eines Moduls einen Rückstand hat, holt ihn selten in Woche 4 auf. Plane deshalb pro Tag einen Nacharbeitsblock, an einem Abend pro Woche eine Wiederholung und einen freien Abend.
Eine Übersicht der ersten Semester mit Hinweisen, welche Inhalte wie zusammenhängen, findest du auf der Seite zur Vorklinik an der Charité mit allen Fächern. Dort siehst du auch, wie du den Stoff über die Module hinweg einteilst.
Zum Schluss ein Tipp für den Wochenabschluss: Nimm dir am Freitag oder Samstag zwanzig Minuten und schreibe auf, was diese Woche neu dazugekommen ist, was du erklären kannst und was nicht. Diese Liste ist dein persönlicher Prüfungsplan, weil sie zeigt, welche Lücken du in der nächsten Woche zuerst schließt. Nach vier solchen Listen hast du ein Modul überblickt, und die Klausur wirkt weniger wie eine Wand.
Passende Kurse für die Vorklinik in Berlin
Die Pakete lösen unterschiedliche Probleme. Wer ein geordnetes Fachgerüst neben den Modulen will, nimmt Premium oder den Komplettkurs. Wer vor allem das Kreuzen in Anatomie üben möchte, greift zur MC-Sammlung, und das Startpaket schließt Lücken in den naturwissenschaftlichen Grundlagen.
Karten seitlich scrollbar →
PremiumVorklinik Premium KomplettkursSieben vorklinische Fächer plus Terminologie, optional mit 1.000 Prüfungsfragenab 179,90 € Ansehen ›
VorklinikVorklinik Komplettkurs MedizinAnatomie, Biochemie, Physiologie und PsychSoz in einem Paketab 119,90 € Ansehen ›
StarterVorbereitungskurs MedizinstudiumChemie, Biologie und Physik auf dem Niveau, das ab Woche 1 vorausgesetzt wird69,90 € Ansehen ›
KreuzenAnatomie MC-Fragen (250)250 prüfungsnahe Fragen mit Erklärungen19,99 € Ansehen ›
- Sofortiger Download
- PDF für Handy, Tablet, Laptop
- Sichere Zahlung
- Kein Abo
Tabelle seitlich scrollbar →
| Paket | Passend, wenn … | Inhalt | Preis |
|---|---|---|---|
| Vorklinik Premium Komplettkurs | Passend, wenn du ein Fachgerüst für alles willst | Sieben vorklinische Fächer plus Terminologie, optional mit 1.000 Prüfungsfragen | ab 179,90 € |
| Vorklinik Komplettkurs Medizin | Passend, wenn dir die vier Kernfächer reichen | Anatomie, Biochemie, Physiologie und PsychSoz in einem Paket | ab 119,90 € |
| Vorbereitungskurs Medizinstudium | Passend, wenn dir Chemie, Bio, Physik fehlen | Chemie, Biologie und Physik auf dem Niveau, das ab Woche 1 vorausgesetzt wird | 69,90 € |
| Anatomie MC-Fragen (250) | Passend, wenn du Anatomie gezielt kreuzen willst | 250 prüfungsnahe Fragen mit Erklärungen | 19,99 € |
Häufige Fragen: Prüfungen Modellstudiengang Charité
Warum gibt es an der Charité kein klassisches Physikum?
Ein klassisches Physikum nach dem 4. Semester ist in der Studienordnung des Modellstudiengangs nicht vorgesehen. Der erste Studienabschnitt umfasst die ersten sechs Semester. Welche Prüfungen ihn abschließen, regelt die Prüfungsordnung.
Welche Prüfung wartet am Ende des 1. Semesters?
Laut Studienordnung ist die Semesterabschlussklausur für die Kreditpunkte in den Modulen 2, 3 und 4 erforderlich. Die Fachschaftsinitiative nennt sie eine Multiple-Choice-Klausur mit 60 Fragen. Den Termin siehst du im Stundenplan.
Muss ich in jeder Veranstaltung anwesend sein?
Die Studienordnung sieht eine Anwesenheitspflicht in allen Unterrichtsformaten vor. Wie viele Fehlzeiten zulässig sind und wie du sie nachholst, steht in der Ordnung und den Hinweisen der Module. Frag im Zweifel früh bei der Studienorganisation nach.
Wann sollte ich anfangen, MC-Fragen zu kreuzen?
Sobald du ein Thema verstanden hast, also ab dem ersten Modul mit wenigen Fragen pro Woche. Gezielt kreuzen lohnt sich vor der Semesterklausur. Wichtiger als die Prozentzahl ist die Auswertung jedes Fehlers.
Reichen die Module als Vorbereitung für die Klausuren?
Die Module bilden die fachliche Grundlage, und die Lernziele im Modulhandbuch zeigen, was gefragt werden kann. Den Fragestil und das Zeitgefühl musst du trotzdem üben. Eigene Fragen und Wiederholungen helfen dabei.
Brauche ich zusätzliches Material, wenn alles im Modul behandelt wird?
Nicht zwingend. Ein Fachgerüst hilft aber, wenn Chemie, Biologie oder Physik aus der Schule lange zurückliegen oder dir der Zusammenhang zwischen Modulen fehlt. Entscheide nach deinen Lücken, nicht nach dem Angebot.
Wo finde ich Lernziele und Stundenplan?
Studienplan und Lernziele findest du über die Charité-Plattform mit den Modulhandbüchern, den Stundenplan im System Moses. Termine und Veröffentlichungen stehen zusätzlich auf Campusnet.
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