Vorklinik an der LMU München: alle Fächer vom 1. bis 4. Semester im Überblick

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Die Vorklinik an der LMU München dauert vier Semester und schließt mit dem Physikum ab. Diese Seite zeigt, welche Fächer im 1. Semester anstehen, wie die späteren Semester typischerweise aufgebaut sind und wie du dir den Stoff über zwei Jahre einteilst.

  • Vorklinik: 4 Semester
  • Abschluss: Physikum
  • Anatomie in Makro- und Mikroskopie
  • Longitudinal-Kurse L1 und L3
  • Lehre vor allem am Campus Innenstadt

Kurz gesagt: Die Vorklinik an der LMU besteht aus vier Semestern. Im ersten stehen Anatomie in Makroskopie und Mikroskopie, Terminologie, Berufsfelderkundung, der Longitudinal-Kurs L1 sowie Chemie- und Biologie-Praktikum an. Die weiteren Semester bauen mit Biochemie, Physiologie und Psychologie darauf auf. Die genaue Verteilung steht im Studienplan der Fakultät.

Wie ist die Vorklinik in München aufgebaut?

Die Vorklinik ist an der LMU der erste Studienabschnitt. Laut LMU dauert er zwei Jahre, also vier Semester, und endet mit dem Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung. Die Grundangaben stehen auf der Seite der LMU zum ersten Studienabschnitt Medizin. Die Fakultät verweist für das erste Semester auf ein Infoblatt im Campusportal, das Einschreibung und Stundenplan erklärt.

Fachlich gliedert sich die Vorklinik in drei Gruppen: Naturwissenschaften als Fundament, Anatomie als größter Block und die funktionellen Fächer Biochemie und Physiologie, dazu Medizinische Psychologie und Soziologie. Dazwischen laufen laut Fachschaft die Longitudinal-Kurse, die im ersten Semester mit L1 Ethik und Gesundheitssystem aufgreifen.

Das Besondere in München ist die doppelte Immatrikulation. Wer hier zugelassen wird, ist an der LMU und der TUM eingeschrieben, bis der Erste Abschnitt der Ärztlichen Prüfung abgeschlossen ist. Erst danach wählst du für den zweiten Abschnitt eine der beiden Hochschulen. Den Lernplan der Vorklinik ändert das nicht.

Wichtig für die Orientierung: Die Vorklinik ist kein reines Büffelprogramm, sondern ein Aufbau in Schichten. Das erste Semester legt mit Terminologie und Anatomie die Grundlage, die späteren Semester bauen darauf auf. Was in welchem Semester liegt, zeigt der Studienplan der Fakultät. Wer diese Schichten im Kopf hat, plant realistischer als jemand, der nur Einzelkurse sieht.

Auch die Berufsfelderkundung gehört hierher. Sie liegt als Blockseminar zu Beginn des ersten Semesters. Nutze sie, um Kontakte zu knüpfen und Lerngruppen zu finden.

Das gilt in München

  • Erster Studienabschnitt: 4 Semester, Abschluss mit dem Physikum
  • Beginn nur zum Wintersemester
  • Doppelimmatrikulation LMU und TUM bis zum Physikum
  • Lehre überwiegend am Campus Innenstadt

Welche Fächer stehen in welchem Semester an?

Für das 1. Semester führt die Fachschaft Medizin sieben Bereiche auf: Berufsfelderkundung als Blockseminar zu Semesterbeginn, Terminologie als Vorlesung mit Anwesenheitspflicht, Makroskopische Anatomie 1 mit Vorlesung, Übungen und Präparierkurs, Mikroskopische Anatomie, den Longitudinal-Kurs L1 sowie Chemie- und Biologie-Praktikum. Die Übersicht findest du bei der Fachschaft im Vorklinik-Überblick.

Für die Semester 2 bis 4 zeigt die Tabelle unten nur den Rahmen. Welche Veranstaltung genau in welchem Semester liegt, entscheidet der Studienplan der Fakultät, schau also vor jedem Semester in den Stundenplan. Später folgt laut Fachschaft der Longitudinal-Kurs L3 mit Anamnesekurs und Psychologie-Seminar.

Die Fachschaft weist außerdem darauf hin, dass die Terminologie-Vorlesung Anwesenheitspflicht hat und ihre Lernziele über Moodle bereitstellt. Das ist ein Detail, das man im ersten Monat leicht übersieht, weil es nicht nach einem Großfach klingt.

Am einfachsten erstellst du dir eine eigene Semesterkarte: Spalten für Fächer, Zeilen für die Wochen, dazu die Termine von Testaten, Prüfungen und Praktika. Das dauert eine Stunde und zeigt dir auf einen Blick, wo es eng wird. Aktualisiere die Karte, sobald der Stundenplan sich ändert. Für das erste Semester fallen die Testate der Makroskopie und die beiden Prüfungen der Mikroskopie besonders auf, dazu kommen in der vorlesungsfreien Zeit die Praktika und die Chemie-Prüfung.

Für die späteren Semester gilt: Sobald der Stundenplan veröffentlicht ist, prüfe, welche Veranstaltungen Anwesenheit verlangen, welche Leistungsnachweise anfallen und wann Praktika liegen. Die 15 Leistungsnachweise, die laut LMU für die Zulassung zum Physikum nötig sind, kommen aus diesen Veranstaltungen. Führe über sie eine Liste, damit am Ende kein Schein fehlt.

Verlass dich im Zweifel auf den veröffentlichten Stundenplan und nicht auf Erzählungen aus höheren Semestern, denn Abläufe und Termine ändern sich von Jahr zu Jahr. Notiere dir außerdem, wo du Änderungen erfährst, zum Beispiel im Campusportal.

Tabelle seitlich scrollbar →

Semester Schwerpunkte Hinweis
1. Semester Anatomie (Makro und Mikro), Terminologie, L1, Berufsfelderkundung, Chemie- und Biologie-Praktikum Laut Fachschaft; Termine im Stundenplan
2. Semester Fächer und Kurse laut Studienplan der Fakultät Studienplan der Fakultät prüfen
3. Semester Fächer und Kurse laut Studienplan der Fakultät Studienplan der Fakultät prüfen
4. Semester Letztes Semester der Vorklinik, Vorbereitung auf den Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung Studienplan der Fakultät prüfen

Wie hängen die Vorklinik-Fächer zusammen?

Die Chemie aus dem ersten Studienjahr ist die Voraussetzung der Biochemie. Säuren und Basen, Redox, funktionelle Gruppen und das Rechnen mit Konzentrationen kommen dort nicht mehr als neue Themen, sondern als Werkzeuge. Wer hier sauber arbeitet, sieht in der Biochemie schneller, was im Körper passiert, statt nur Reaktionen aufzuzählen.

Ähnlich ist es mit der Physik und der Physiologie. Strömung, Druck, Elektrizität und Optik erklären, wie Kreislauf, Nerven und Sinnesorgane funktionieren. Die Physik wirkt zunächst isoliert, hilft aber später zu verstehen, warum eine Physiologie-Frage so gestellt ist.

Die Anatomie wiederum liefert die Karte: Ohne Vorstellung von Lage und Verlauf bleibt vieles in Physiologie und später in der Klinik abstrakt. Mehr dazu auf der Seite zu Anatomie und Präparierkurs in München.

Für die Praxis heißt das: Wiederhole beim Start jedes neuen Fachs kurz die Grundlagen, auf denen es aufbaut. Eine Stunde in der ersten Woche spart dir eine Menge Nachfragen in der dritten.

Auch Medizinische Psychologie und Soziologie hängt mit der Klinik zusammen, obwohl das Fach im Alltag der Vorklinik leicht untergeht. Der Longitudinal-Kurs L1 mit Ethik und Gesundheitssystem liefert erste Begriffe, später folgt laut Fachschaft L3 mit Anamnesekurs und Psychologie-Seminar. Sammle die Begriffe von Anfang an in einer eigenen Liste.

Eine praktische Methode, Zusammenhänge zu sichern, ist die Verbindungskarte: Auf einem Blatt notierst du in der Mitte ein Thema, etwa Säure-Base-Haushalt, und zeichnest drumherum Chemie, Physiologie, Biochemie und Anatomie ein. Jede Verbindung beschriftest du mit einem Satz. So siehst du, wo Wissen aus einem Fach in ein anderes übergeht.

Wie wähle ich Material über vier Semester?

Die häufigste Falle ist, in jedem Semester neu zu entscheiden und am Ende fünf Systeme zu haben. Besser ist es, nach dem ersten Monat ein Hauptmaterial pro Fach zu wählen und bis zur Prüfung bei ihm zu bleiben. Die Fachschaft betreibt zusätzlich den Podcast Situs Inversus, der Anatomie, Biochemie und Physiologie behandelt. Er ersetzt kein Lehrbuch, taugt aber für Wege und Pausen.

Wenn du nicht jedes Fach einzeln aufbauen willst, kann ein durchgehendes Paket die Reihenfolge vorgeben. Der Vorklinik Premium Komplettkurs führt durch sieben vorklinische Fächer plus Terminologie und deckt die Inhalte ab, die in der Vorklinik bundesweit geprüft werden. Er ist nicht auf den Studienplan der LMU zugeschnitten. Dein Stundenplan bleibt der Rahmen.

Wer über die Vorklinik hinaus plant, kann mit dem Komplettpaket für M1 und M2 beide Abschnitte bis zur Klinik abdecken. Das lohnt sich vor allem für Studierende, die früh eine durchgehende Struktur wollen. Alle anderen können zuerst die Vorklinik angehen und später entscheiden.

Ein wichtiger Grundsatz gilt unabhängig vom Material: Lerne aktiv. Notizen, Karteikarten, laut sprechen, Fragen kreuzen. Passives Lesen fühlt sich produktiv an und wird am schnellsten vergessen.

Bei der Entscheidung hilft eine nüchterne Rechnung: Wie viel Zeit hast du pro Woche für das Fach, und passt das Material in diese Zeit? Ein Kurs, den du nie zu Ende arbeitest, bringt weniger als ein schlanker Text, den du zweimal liest. Prüfe außerdem, was die Bibliothek der LMU an Lehrbüchern bietet, bevor du kaufst. Die Bücher vorher durchzublättern spart Fehlkäufe.

Mit dem Kreuzen beginnst du nicht erst im 4. Semester. Im ersten Jahr reichen wenige Fragen pro Woche, um den Fragestil kennenzulernen. Ab dem 3. Semester planst du feste Blöcke, wertest jede falsche Antwort aus und führst eine Fehlerliste. Im Schlussspurt vor dem Physikum helfen gemischte Blöcke unter Zeitdruck, die alle Fächer abdecken.

Für Fächer, die du weniger magst, hilft ein fester Rhythmus mehr als Motivation. Lege fest, an welchem Wochentag Biochemie dran ist, und halte dich daran, auch wenn gerade Anatomie drängt. So wächst das Wissen in allen Fächern gleichmäßig, und im 4. Semester gibt es keine Fächer, die neu angegangen werden müssen.

Wie halte ich zwei Jahre Vorklinik durch, ohne auszubrennen?

Das Studium ist ein Marathon mit Sprints. Die Phasen vor Testaten und Prüfungen sind intensiv, dazwischen brauchst du Raum für Erholung, sonst kippt die Energie nach dem ersten Semester. Feste freie Abende, Sport und genug Schlaf sind keine Belohnung, sondern Teil des Lernplans.

Ein bewährtes Muster ist der feste Wochenplan: Vorlesungen und Kurse, Nacharbeit am selben Tag, ein Pufferblock, ein freier Abend. Der Plan unten dient als Orientierung. Welche Lerntypen und Methoden zu dir passen, probierst du im ersten Semester aus, ohne dich festzulegen. Wer zusätzlich eine strukturierte Hilfe will, findet sie im Study-Life-Balance-Kurs mit Planer.

Beachte außerdem, dass München eine große Stadt ist: Nebenjob, Pendelzeiten und Freizeit konkurrieren mit dem Lernen. Rechne die Wege zum Campus Innenstadt und gegebenenfalls nach Martinsried in deinen Wochenplan ein. Was auf der Karte wie zehn Minuten wirkt, kostet im Alltag leicht eine Stunde.

Wenn du merkst, dass der Plan nicht trägt, ändere ihn früh. Ein Plan ist ein Werkzeug und kein Vertrag. Streiche Blöcke, die nie klappen, und ersetze sie durch kürzere. Kleine, verlässliche Einheiten schlagen große Vorsätze, die nach zwei Wochen verschwinden.

Eine letzte Stellschraube ist die Lerngruppe. Zwei bis vier Leute, die sich einmal pro Woche gegenseitig abfragen, halten dich verbindlich bei der Sache und machen aus dem Wiederholen eine soziale Verabredung. Entscheidend ist, dass die Gruppe Fragen stellt und nicht nur zusammen liest. Teilt Rollen auf: Eine Person fragt, eine antwortet, eine schreibt Lücken auf.

  • Jede Woche: Einen Puffer-Block von zwei Stunden freihalten und mindestens einen Abend ohne Lernen einplanen. Sonntagabend den Plan der kommenden Woche schreiben.
  • Jeden Monat: Eine kurze Bilanz: Welche Fächer laufen, welche hinken hinterher? Eine Stunde reicht, die Antwort bestimmt die nächsten vier Wochen.
  • Vor Prüfungen: Zwei Wochen vor einem Testat oder einer Prüfung den Plan umstellen: weniger Neues, mehr Wiederholung, Schlaf schützen.
  • Nach Prüfungen: Einen halben Tag bewusst freihalten. Wer direkt weiterlernt, startet erschöpft ins nächste Semester.
  • Warnzeichen: Dauerhaft schlechter Schlaf, Grübeln beim Lernen, Rückzug von Freunden. Sprich früh mit der Studienberatung oder Kommilitonen darüber.

Passende Kurse für die Vorklinik in München

Die Pakete decken unterschiedliche Strecken ab. Wer die ganze Vorklinik in einer Reihenfolge lernen will, nimmt Premium. Der Komplettkurs konzentriert sich auf die vier Kernfächer Anatomie, Biochemie, Physiologie und PsychSoz. Das M1-und-M2-Paket gilt für alle, die über die Vorklinik hinaus planen, und der Study-Life-Balance-Kurs unterstützt die Organisation.

Karten seitlich scrollbar →

  • Sofortiger Download
  • PDF für Handy, Tablet, Laptop
  • Sichere Zahlung
  • Kein Abo

Tabelle seitlich scrollbar →

Paket Passend, wenn … Inhalt Preis
Vorklinik Premium Komplettkurs Passend, wenn du ein Paket für alle Fächer willst Sieben vorklinische Fächer plus Terminologie, optional mit 1.000 Prüfungsfragen ab 179,90 €
Vorklinik Komplettkurs Medizin Passend, wenn dir die vier Kernfächer reichen Anatomie, Biochemie, Physiologie und PsychSoz in einem Paket ab 119,90 €
Komplettpaket Medizinstudium M1 + M2 Passend, wenn du M1 und M2 zusammen planst Vorklinik Premium und Klinik-Komplettpaket zusammen 229,90 €
Study-Life-Balance Onlinekurs Passend, wenn dir Struktur und Balance fehlen Planer, Wochenstruktur und Guides gegen Überlastung 79,90 €

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Häufige Fragen: Vorklinik München

Wie viele Semester dauert die Vorklinik in München?

Der erste Studienabschnitt dauert laut LMU zwei Jahre, also vier Semester, und endet mit dem Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung.

Was bedeutet die doppelte Immatrikulation?

Wer in München zugelassen wird, ist an LMU und TUM eingeschrieben, und zwar bis zum Abschluss des Ersten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung. Danach wählst du für den 2. Abschnitt eine der beiden Hochschulen.

Wo findet die Lehre statt?

Laut Fachschaft überwiegend am Campus Innenstadt, einzelne Teile der Neuroanatomie am BMC Martinsried.

Gibt es Anwesenheitspflicht in der Vorklinik?

Laut Fachschaft gilt sie für die Terminologie-Vorlesung. Für andere Veranstaltungen steht es in den Kurshinweisen, lies sie in der ersten Woche.

Welche Longitudinal-Kurse gibt es?

Laut Fachschaft L1 im 1. Semester als Ringvorlesung zu Ethik und Gesundheitssystem, später L3 mit Anamnesekurs und Psychologie-Seminar.

Wann beginne ich mit dem Kreuzen für das Physikum?

Einzelne Fragen sind schon im ersten Semester sinnvoll, eine feste Kreuzroutine lohnt sich ab dem 3. Semester. Wichtig ist, jeden Fehler auszuwerten.

Brauche ich für jedes Fach ein eigenes Lehrbuch?

Nein. Ein Hauptmaterial pro Fach, das du zweimal durcharbeitest, genügt in der Regel. Alles andere nutzt du zum Nachschlagen.

Hinweis: Die Angaben zum Studienaufbau stammen von den offiziellen Seiten der Ludwig-Maximilians-Universität München und – wo gekennzeichnet – der Fachschaft; sie geben den dort veröffentlichten Stand wieder. Verbindlich sind ausschließlich die geltende Studien- und Prüfungsordnung sowie die Bekanntmachungen der Hochschule. Diese Seite ist ein unabhängiges Lernangebot und steht in keiner Verbindung zur genannten Hochschule.