Produktbeschreibung
Atmung & Lungenfunktion – Lernheft mit 18 Modulen, Bildtafeln und Fallfragen ist ein Lern- und Arbeitsheft aus der Reihe Medizin Helden – Visuelle Medizin, Studienausgabe. Auf 64 Seiten gehst du die Atmung von der Ventilation über die Spirometrie bis zur Einordnung von Dyspnoe durch. Jedes der 18 Module folgt demselben Dreischritt: Eine Seite erklärt den Mechanismus, die nächste stellt eine Fallfrage, die dritte löst sie mit Begründung auf und prüft den Abruf. So lernst du Atmungsphysiologie für das Physikum so, dass du sie später in der Klinik bei Lungenfunktion, Blutgasen und Atemnot wieder anwenden kannst.
Auf einen Blick
- Thema: Atmung und Lungenfunktion von der Atemmechanik bis zur Dyspnoe
- Zielgruppe: Medizinstudierende in Vorklinik und Klinik, besonders vor Physikum, Blockpraktikum und Famulatur
- Umfang: 64-seitiges PDF, Reihe Visuelle Medizin / Studienausgabe
- Aufbau: 18 Module mit je Erklärseite, Fallfrage und Auflösung, dazu Bildtafeln, zwei Selbsttests und Lösungsschlüssel
- Lieferumfang: PDF zum Sofortdownload
- Format: Digitaler Download – sofort nach dem Kauf verfügbar
Das steckt drin
Mechanik der Atmung
- Ventilation, Diffusion und Perfusion als getrennte Ebenen, damit du Atemnot mechanistisch zuordnest
- Atemmechanik mit Zwerchfell, Alveolardruck und passiver Ruheexspiration
- Pleura und transpulmonaler Druck, inklusive der Frage, was beim Pneumothorax mit der Lunge passiert
- Compliance, Surfactant und Atemwegswiderstand mit den klassischen Gegensätzen Fibrose und Emphysem
Lungenfunktion lesen
- Totraum und alveoläre Ventilation: warum schnelle, flache Atmung ineffizient ist
- Lungenvolumina und Kapazitäten, Residualvolumen und TLC
- Spirometrie mit FEV1, FVC und FEV1/FVC sowie Fluss-Volumen-Kurve
- Obstruktion und Restriktion als Funktionsmuster, nicht als fertige Diagnose
Gasaustausch, Transport und Regulation
- Diffusion und DLCO, auch der Einfluss von Hämoglobin auf den Messwert
- Ventilations-Perfusions-Verhältnis mit Shunt- und Totraumeffekt
- Sauerstoffbindung, Rechts- und Linksverschiebung sowie CO2-Transport über Bicarbonat
- Atemregulation über zentrale und periphere Chemorezeptoren und die Einordnung von Dyspnoe
Für wen ist das Lernheft gedacht?
- Du lernst Physiologie fürs Physikum und willst die Atmung als zusammenhängendes System verstehen
- Du kreuzt Altfragen und verwechselst noch Compliance und Widerstand oder Obstruktion und Restriktion
- Du gehst in ein Blockpraktikum oder eine Famulatur in Innerer Medizin oder Pneumologie und willst Lungenfunktionsbefunde lesen
- Du wiederholst im klinischen Abschnitt die Grundlagen hinter Blutgasen und Sauerstoffsättigung
- Du lernst gern mit Skizzen und willst Mechanismen selbst zeichnen können
So arbeitest du damit
- Bild lesen: Decke bei der ersten Betrachtung die Beschriftungen ab und erkläre den Zusammenhang laut.
- Fall lösen: Schreib vor dem Umblättern einen begründeten Lösungssatz zur Fallfrage auf.
- Auflösung prüfen: Vergleiche deine Begründung mit der Lösungsseite und mach den kurzen Abrufcheck.
- Skizzieren: Zeichne die Bildtafeln aus dem Gedächtnis nach und beschrifte die entscheidende Stelle.
- Selbsttest: Bearbeite die zwei gemischten Selbsttests und kontrolliere sie mit dem Lösungsschlüssel.
Häufige Fragen zu Atmung und Lungenfunktion
Was ist der Unterschied zwischen Obstruktion und Restriktion?
Bei einer Obstruktion ist der Ausatemfluss begrenzt, typischerweise mit erniedrigtem FEV1/FVC. Eine Restriktion ist durch eine verminderte totale Lungenkapazität definiert. Eine niedrige FVC allein beweist deshalb noch keine Restriktion, weil auch Air Trapping sie senken kann. Beide Begriffe beschreiben Funktionsmuster, die Ursache wird erst mit Klinik und weiterer Diagnostik geklärt.
Warum kann die Spirometrie die TLC nicht bestimmen?
Die Spirometrie misst nur das Volumen, das du ein- und ausatmen kannst. Das Residualvolumen bleibt auch nach maximaler Ausatmung in der Lunge und ist damit spirometrisch nicht erfassbar. Für die TLC braucht es ergänzende Verfahren wie die Bodyplethysmographie.
Warum ist schnelle, flache Atmung ineffizient?
Weil bei jedem Atemzug ein fester Anteil im anatomischen Totraum bleibt. Je kleiner der Atemzug, desto größer ist dieser Anteil. Die Minutenventilation kann gleich bleiben, während die alveoläre Ventilation sinkt, und für die CO2-Abgabe zählt die alveoläre Ventilation.
Kann man Atemnot bei normaler Sauerstoffsättigung haben?
Ja. Die Sättigung gibt an, welcher Anteil des Hämoglobins Sauerstoff trägt, nicht wie viel Sauerstoff im Blut insgesamt transportiert wird. Bei einer schweren Anämie kann der Sauerstoffgehalt deutlich erniedrigt sein, obwohl das Pulsoximeter normale Werte zeigt. Dyspnoe ist außerdem ein subjektives Symptom mit kardialen, metabolischen und weiteren Ursachen.
Ist das Lernheft eher für das Physikum oder für die Klinik?
Für beides. Die Module decken die Atmungsphysiologie ab, die im Physikum gefragt wird, und verbinden sie mit klinischen Fragen wie Pneumothorax, Lungenembolie, COPD oder Anämie. Damit eignet sich das Heft auch zum Auffrischen vor Blockpraktikum, Famulatur und PJ.
Was mache ich, wenn mir bei einer Aufgabe oder Lösung etwas unklar ist?
Alle Module, Fallfragen und Lösungen wurden sorgfältig geprüft. Sollte trotzdem einmal etwas nicht passen, löst unser Support jedes Problem innerhalb von 24 Stunden. Bei Rückfragen zu einzelnen Aufgaben sind wir jederzeit gern für dich da.
Wichtiger Hinweis
Dieses Material dient dem Lernen im Rahmen des Medizinstudiums. Es ersetzt keine individuelle Diagnose und keine Behandlung und enthält bewusst keine individuellen Dosierungen. Alle Fälle sind für das Studium konstruiert. Fachliche Referenzbasis sind die Empfehlungen der Deutschen Atemwegsliga zur Lungenfunktion und die IMPP-Gegenstandskataloge für das Medizinstudium. Stand der fachlichen Prüfung: November 2026.




