Produktbeschreibung
Herzinsuffizienz & Herzklappen – Lernheft mit 18 Modulen, Bildtafeln und Fallfragen ist ein digitales Lern- und Arbeitsheft aus der Reihe Medizin Helden – Visuelle Medizin für den Weg von der Vorklinik in die Klinik. Auf 64 Seiten verbindest du Herzphysiologie mit klinischem Denken: Warum staut sich Blut vor dem linken oder rechten Herzen, was sagt die Ejektionsfraktion wirklich aus, und wie unterscheiden sich Aortenstenose, Aorteninsuffizienz, Mitralstenose und Mitralinsuffizienz in Herzphase und Belastung? Jedes Modul arbeitet mit einem Fall, den du zuerst selbst entscheidest, bevor du die begründete Auflösung liest.
Auf einen Blick
- Thema: Herzinsuffizienz und Herzklappenerkrankungen mit den physiologischen Grundlagen von Vorlast, Nachlast, Herzzyklus und Herzzeitvolumen
- Zielgruppe: Medizinstudierende vom Physikum bis zum M2, in Blockpraktikum, Famulatur und PJ
- Umfang: 64-seitiges PDF in der Studienausgabe
- Aufbau: 18 Module mit Fallfragen, Merkskizzen, drei Bildtafeln und zwei Selbsttests mit Lösungsschlüssel
- Lieferumfang: PDF zum Sofortdownload
- Format: Digitaler Download – sofort nach dem Kauf verfügbar
Das steckt drin
Neun klinische Vergleiche
- Linksseitige und rechtsseitige Stauung: Orthopnoe, Halsvenen, Ödeme und Leberstauung richtig zuordnen
- Reduzierte und erhaltene EF: warum eine EF von 60 Prozent eine kardiale Ursache nicht ausschließt
- Aortenstenose und Aorteninsuffizienz, Mitralstenose und Mitralinsuffizienz nach Herzphase und Lastform
- Primäre und sekundäre Klappeninsuffizienz, akute Regurgitation und chronische Anpassung, NT-proBNP und Echokardiografie, Trikuspidalinsuffizienz bei pulmonaler Drucklast
Neun Grundlagenmodule aus der Physiologie
- Zwei Pumpen in Serie: gleicher mittlerer Fluss, unterschiedliche Drücke
- Ejektionsfraktion, Herzzeitvolumen und Druck-Volumen-Schleife mit kleinen Rechenaufgaben
- Herzzyklus mit Klappenstellung in Füllung, Anspannung, Auswurf und Entspannung
- Vorlast, Nachlast, Frank-Starling-Mechanismus sowie Druck, Fluss und Widerstand
Fallfragen, Bildtafeln und Selbsttest
- Zu jedem Modul eine Fallfrage, eine begründete Lösung und ein Gegenfall, der die Einordnung verschiebt
- Merkskizzen zum Lesen von links nach rechts und Beschriftungsübungen aus dem Gedächtnis
- Drei beschriftete Bildtafeln zum Abzeichnen und Wiederholen
- Zwei gemischte Selbsttests mit sechs Aufgaben und Lösungsschlüssel mit Seitenverweis
Für wen ist das Lernheft gedacht?
- Du lernst Herzphysiologie für das Physikum und willst Vorlast, Nachlast und EF sicher anwenden
- Du kommst in die Klinik und willst Herzinsuffizienz und Klappenfehler aus der Physiologie ableiten statt auswendig lernen
- Du bereitest dich auf das M2 vor und brauchst die typischen Verwechslungen bei Klappenfehlern im Überblick
- Du gehst ins Blockpraktikum Innere, in die Famulatur Kardiologie oder ins PJ und willst Stauungszeichen am Bett einordnen
- Du lernst lieber mit Skizzen und Fällen als mit langen Fließtexten
So arbeitest du damit
- Bild lesen: Decke die Beschriftungen ab und erkläre den Zusammenhang laut, bevor du die Legende liest.
- Fall lösen: Schreib vor dem Umblättern einen begründeten Lösungssatz und markiere den entscheidenden Befund.
- Gegenfall prüfen: Lies, welcher geänderte Befund die Einordnung verschiebt, und formuliere den Unterschied in einem Satz.
- Skizzieren: Zeichne die Bildtafeln aus dem Gedächtnis nach und beschrifte die entscheidende Stelle.
- Selbsttest: Bearbeite die gemischten Aufgaben ohne Vorlage und kontrolliere mit dem Lösungsschlüssel.
Häufige Fragen zu Herzinsuffizienz und Herzklappen
Schließt eine normale Ejektionsfraktion eine Herzinsuffizienz aus?
Nein. Die EF ist das Verhältnis von Schlagvolumen zu enddiastolischem Volumen und beschreibt nur einen relativen Auswurfanteil. Eine steife Kammer kann bei erhaltener EF nur mit hohem Füllungsdruck gefüllt werden und trotzdem Belastungsdyspnoe verursachen. Das Lernheft zeigt diesen Unterschied an einem eigenen Fall.
Wie unterscheide ich Aortenstenose und Aorteninsuffizienz am schnellsten?
Über die Herzphase. Die Aortenstenose behindert den Auswurf in der Systole und erzeugt eine Druckbelastung, das Geräusch ist systolisch und kann in die Karotiden fortgeleitet werden. Bei der Aorteninsuffizienz fließt Blut in der Diastole zurück in den linken Ventrikel, es entsteht eine Volumenbelastung.
Was ist der Unterschied zwischen Vorlast und Nachlast?
Vorlast ist die Dehnung der Myokardfasern vor der Kontraktion, angenähert über enddiastolisches Volumen und Füllungsdruck. Nachlast ist die Belastung, gegen die der Ventrikel auswirft. Sie hängt vom arteriellen Druck ab, aber auch von Kammerradius und Wanddicke. Eine Aortenstenose erhöht die Nachlast.
Beweist ein erhöhtes NT-proBNP eine Herzinsuffizienz?
Nicht allein. Natriuretische Peptide steigen bei Wandstress, werden aber auch von Alter, Nierenfunktion und Vorhofflimmern beeinflusst. Beschwerden, Untersuchungsbefund und Echokardiografie werden gemeinsam bewertet.
Eignet sich das Lernheft für Physikum und M2?
Ja. Die neun Grundlagenmodule decken die Herzphysiologie ab, die im Physikum geprüft wird. Die neun klinischen Vergleiche übertragen sie auf Herzinsuffizienz und Klappenfehler, wie sie in M2-Fällen, im Blockpraktikum und auf Station vorkommen.
Was mache ich, wenn mir bei einem Modul oder einer Lösung etwas unklar ist?
Alle Module und Lösungen wurden sorgfältig geprüft. Sollte trotzdem einmal etwas nicht passen, löst unser Support jedes Problem innerhalb von 24 Stunden. Bei Rückfragen zu einzelnen Aufgaben sind wir jederzeit gern für dich da.
Wichtiger Hinweis
Dieses Material dient der Information und dem Lernen im Rahmen des Medizinstudiums. Es ersetzt keine individuelle Diagnose und keine Behandlung und enthält bewusst keine individuellen Dosierungen. Alle Fälle sind für das Studium konstruiert. Fachliche Referenzbasis sind die ESC/EACTS-Leitlinien zu Herzklappenerkrankungen, das MSD Manual (Herzinsuffizienz) und die IMPP-Gegenstandskataloge für das Medizinstudium. Stand der fachlichen Prüfung: November 2026.




