Produktbeschreibung
Herzphysiologie & Kreislauf – Lernheft mit 18 Modulen, Bildtafeln und Fallfragen ist ein Lern- und Arbeitsheft aus der Reihe Medizin Helden – Visuelle Medizin für Medizinstudierende von der Vorklinik bis in die Klinik. Auf 64 Seiten verbindest du die Mechanik des Herzens mit der Regulation des Kreislaufs: Herzzeitvolumen, Vorlast, Nachlast, Kontraktilität, Frank-Starling-Mechanismus, Herzzyklus, Druck-Volumen-Schleife und Ejektionsfraktion, dazu Koronarperfusion, Kapillaraustausch, Baroreflex, Belastung und Kreislaufversagen. Jedes Modul erklärt erst, stellt dann eine Fallfrage und löst sie auf der Folgeseite mit einem kurzen Abrufcheck auf.
Auf einen Blick
- Thema: Herzphysiologie und Kreislauf – Pumpfunktion, Herzzyklus, Gefäßsystem und Kreislaufregulation
- Zielgruppe: Medizinstudierende in Vorklinik und Klinik, Physikum, Kardiologie-Blockpraktikum, Famulatur und PJ
- Umfang: 64-seitiges PDF aus der Reihe Visuelle Medizin / Studienausgabe
- Aufbau: 18 Module mit je einer Erklär-, Fall- und Lösungsseite, dazu Bildtafeln, zwei gemischte Selbsttests und Lösungsschlüssel
- Lieferumfang: PDF zum Sofortdownload
- Format: Digitaler Download – sofort nach dem Kauf verfügbar
Das steckt drin
Das Herz als Pumpe
- Zwei Pumpen in Serie: gleicher mittlerer Fluss bei sehr unterschiedlichen Druckniveaus
- Herzzeitvolumen aus Frequenz und Schlagvolumen, und warum eine extreme Tachykardie das HZV senken kann
- Vorlast, Nachlast und Kontraktilität sauber getrennt, mit Compliance, Wandspannung und Lastabhängigkeit
- Frank-Starling-Mechanismus im Arbeitsbereich und an seinen Grenzen bei schwerer Pumpstörung
Herzzyklus, Rechengrößen und Steuerung
- Herzzyklus mit Anspannungs-, Austreibungs-, Entspannungs- und Füllungsphase und den passiven Klappenbewegungen
- Druck-Volumen-Schleife und Ejektionsfraktion mit Rechenbeispielen zu EDV, ESV und Schlagvolumen
- Elektromechanische Kopplung über Calcium und Troponin C, und warum elektrische Aktivität ohne Auswurf möglich ist
- Sympathikus und Vagus mit chronotroper, dromotroper und inotroper Wirkung, Koronarperfusion in der Diastole
Gefäße und Kreislaufregulation
- Druck, Fluss und Widerstand im vereinfachten Kreislaufmodell mit dem starken Einfluss des Gefäßradius
- Arterien und Venen nach Flussrichtung, Venen als Kapazitätsreservoir und Kapillaraustausch mit Lymphabfluss
- Baroreflex beim Aufstehen und die Arbeitsteilung zwischen kurzfristiger und langfristiger Blutdruckregulation
- Kreislauf unter Belastung und Kreislaufversagen als Störung von Pumpe, Volumen, Gefäßen oder Gewebeperfusion
Für wen ist das Lernheft gedacht?
- Du bereitest dich auf das Physikum vor und willst Herz- und Kreislaufphysiologie im Zusammenhang verstehen
- Du verwechselst Vorlast, Nachlast und Kontraktilität oder kommst bei EF- und HZV-Rechnungen ins Stolpern
- Du willst Herzinsuffizienz, Klappenfehler und Schock in der Klinik aus der Physiologie heraus ableiten
- Du startest in ein Blockpraktikum, eine Famulatur oder ein PJ-Tertial in Kardiologie, Intensivmedizin oder Anästhesie
- Du lernst lieber mit Skizzen, Fallfragen und Abrufchecks als mit langen Fließtexten
So arbeitest du damit
- Bild lesen: Decke auf der Erklärseite die Beschriftungen ab und benenne den Zusammenhang laut, bevor du die Legende liest.
- Fall lösen: Schreib zu jeder Fallfrage einen begründeten Lösungssatz auf, bevor du umblätterst.
- Auflösen: Vergleiche deine Begründung mit der Lösung und markiere das Detail, auf das es ankam.
- Abrufen: Beschrifte die Begriffskarten aus dem Gedächtnis und prüfe dich mit der Selbstkontrolle.
- Wiederholen: Zeichne die Bildtafeln nach, bearbeite die beiden gemischten Selbsttests und kontrolliere sie mit dem Lösungsschlüssel.
Häufige Fragen zu Herzphysiologie und Kreislauf
Was ist der Unterschied zwischen Vorlast und Nachlast?
Die Vorlast beschreibt die Dehnung der Myokardfasern vor der Kontraktion, also das Füllungsangebot am Ende der Diastole. Die Nachlast ist die Belastung, gegen die der Ventrikel während der Systole auswirft. Sie hängt vom arteriellen Druck ab, aber auch von Kammerradius und Wanddicke. Eine Aortenstenose erhöht die Nachlast, ein vermehrter venöser Rückstrom die Vorlast.
Wie berechnet man Schlagvolumen und Ejektionsfraktion?
Das Schlagvolumen ist die Differenz aus enddiastolischem und endsystolischem Volumen. Die Ejektionsfraktion ist das Schlagvolumen geteilt durch das enddiastolische Volumen. Bei einem EDV von 100 ml und einem ESV von 40 ml beträgt das Schlagvolumen 60 ml und die EF 60 Prozent. Eine erhaltene EF schließt eine Herzinsuffizienz allerdings nicht aus.
Wann sind im Herzzyklus alle Klappen geschlossen?
Während der isovolumetrischen Anspannung und der isovolumetrischen Entspannung. In diesen Phasen ändert sich der Druck im Ventrikel, das Volumen bleibt gleich. Die Klappen öffnen und schließen passiv, sobald sich die Druckdifferenz zwischen den angrenzenden Räumen umkehrt.
Warum begünstigt eine Tachykardie eine Ischämie?
Die linke Herzkammer wird überwiegend in der Diastole durchblutet, weil der systolische Wanddruck die intramyokardialen Gefäße komprimiert. Eine hohe Frequenz verkürzt vor allem die Diastole und damit die Perfusionszeit, gleichzeitig steigt der Sauerstoffbedarf des Myokards. Angebot und Bedarf laufen dadurch auseinander.
Was passiert beim Baroreflex, wenn man schnell aufsteht?
Beim Aufstehen versackt Blut in den Beinvenen, der zentrale Druck sinkt und die Dehnungsrezeptoren in Karotissinus und Aortenbogen feuern weniger. Der Hirnstamm steigert daraufhin die Sympathikusaktivität und senkt den Vagotonus: Herzfrequenz und Gefäßtonus nehmen zu. Die langfristige Blutdruckregulation übernehmen Niere und Hormone.
Was mache ich, wenn mir bei einem Modul oder einer Lösung etwas unklar ist?
Alle Module und Lösungen wurden sorgfältig geprüft. Sollte trotzdem einmal etwas nicht passen, löst unser Support jedes Problem innerhalb von 24 Stunden. Bei Rückfragen zu einzelnen Aufgaben sind wir jederzeit gern für dich da.
Wichtiger Hinweis
Dieses Material dient dem Lernen im Rahmen des Medizinstudiums. Es ersetzt keine individuelle Diagnose und keine Behandlung und enthält bewusst keine individuellen Dosierungen. Alle Fälle sind für das Studium konstruiert. Fachliche Referenzbasis sind das MSD Manual (Herzinsuffizienz im Überblick) und die IMPP-Gegenstandskataloge für das Medizinstudium. Stand der fachlichen Prüfung: November 2026.




