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Erstiwoche Medizin in Hamburg: was in der ersten Woche wirklich zählt

In der Erstiwoche Medizin in Hamburg zählen vier Dinge: die Orientierungseinheit iMED besuchen, alle Zugänge und Verteiler einrichten, die ersten Kontakte im Jahrgang knüpfen und einen festen Rhythmus für die Nacharbeit anlegen. Alles andere kann warten. Welche Veranstaltungen verbindlich sind, steht in den Unterlagen des UKE und im Stundenplan deines Moduls.

Vorbereitungskurs Medizinstudium – Erstiwoche Medizin Hamburg

Kurz gesagt: In der Erstiwoche Medizin in Hamburg zählen vier Dinge: die Orientierungseinheit iMED besuchen, alle Zugänge und Verteiler einrichten, die ersten Kontakte im Jahrgang knüpfen und einen festen Rhythmus für die Nacharbeit anlegen. Alles andere kann warten. Welche Veranstaltungen verbindlich sind, steht in den Unterlagen des UKE und im Stundenplan deines Moduls.

Du stehst mit Stundenplan, Studierendenausweis und einer langen Liste an E-Mails in der ersten Woche am UKE und merkst, dass gleichzeitig Organisation, Kennenlernen und die ersten Lerninhalte auf dich zukommen. Im Modellstudiengang iMED laufen die Module im Wechsel von sechs und zwei Wochen, der Rhythmus ist also eng getaktet. Wer in dieser Woche die Grundlagen sortiert, hat später deutlich weniger Druck.

Was ist in der Erstiwoche in Hamburg wirklich wichtig?

Wichtig sind die Termine, an denen Organisatorisches verteilt wird: die Orientierungseinheit iMED, die Einführung in dein erstes Modul und alles, was dir Zugänge zu Lernplattform, Mailadresse und Stundenplan gibt. Die Seite des UKE zur Orientierungseinheit iMED beim UKE ist der offizielle Einstieg. Konkrete Inhalte und Zeiten für dein Semester entnimmst du den aktuellen Hinweisen der Fakultät.

Alles Zusätzliche, etwa Kneipenabende oder Stadtführungen, ist freiwillig. Es hilft beim Ankommen, aber niemand verlangt, dass du jeden Termin mitnimmst.

Was erledigst du am ersten Tag und was bis Freitag?

Die Liste unten ist bewusst kurz. Sie trennt Dinge, die du sofort brauchst, von denen, die in der zweiten Woche noch reichen.

  • Erster Tag: Uni-Mail und Lernplattform einrichten, Stundenplan des ersten Moduls speichern, Ausweis und Zugang zu Bibliothek und Gebäuden klären.
  • Erste Tage: an der Orientierungseinheit teilnehmen und notieren, wer für Studienorganisation und Prüfungsfragen zuständig ist.
  • Bis Mitte der Woche: dem Jahrgangsverteiler beziehungsweise der Messenger-Gruppe beitreten, aber Nachrichten nur zweimal täglich lesen.
  • Bis Freitag: die Wochen des ersten Moduls grob in den Kalender legen und feste Nacharbeitszeiten eintragen.
  • Erst danach: Lehrbuch auswählen, Karteikarten anlegen, Nebenjob oder Hobbys neu sortieren.

Wie funktioniert der Studienalltag im iMED?

Laut Fachartikel von 2019 ist das iMED im 6-2-6-Rhythmus aufgebaut: In jedem Semester gibt es zwei sechswöchige Pflichtmodule und ein zweiwöchiges Wahlpflichtmodul, und zwar in den ersten neun Semestern. Das bedeutet für dich, dass Themen blockweise abgehandelt werden und ein Modul schnell vorbei ist. Wer in Woche 1 nur zuschaut, hat in Woche 3 bereits Lücken.

Zusätzlich laufen Längsschnitte wie die klinische Untersuchung mit Kommunikation (KUMplusKOM) durch das ganze Curriculum. Wie diese Elemente im Stundenplan stehen, siehst du dort. Denke sie in deiner Wochenplanung mit. Wie genau Module, Prüfungen und Wahlangebote zusammenspielen, entnimmst du der aktuellen Studienordnung der Fakultät.

Wie finde ich in der ersten Woche Anschluss?

Am Anfang kennt kaum jemand viele Leute, und viele sind genauso unsicher wie du. Sprich beim Kaffee nach der Einführung zwei oder drei Leute an und tausche Kontakte aus. Aus solchen Zufallskontakten entstehen später die Lerngruppen.

Wie du daraus eine stabile Runde machst, steht im Artikel Lerngruppe im Medizinstudium in Hamburg. Für die erste Woche reicht es, einen Kontakt zu haben, den du fragen kannst, wenn du eine Veranstaltung verpasst hast.

Wie baue ich von Anfang an einen Lernrhythmus auf?

Plane die Nacharbeit nicht als Rest, der übrig bleibt, sondern als festen Termin am selben Tag. Zwei Blöcke am Tag mit je einer Stunde sind ein realistischer Start. In der ersten Woche genügt es, zu wiederholen und Fragen zu notieren, noch ohne Perfektionsanspruch.

Die Naturwissenschaften sind nicht das ganze Programm, aber eine sichere Grundlage hilft in den ersten Wochen. Wer Rechenroutine aus Chemie, Biologie und Physik auffrischen will, findet im Vorbereitungskurs für Chemie, Biologie und Physik Material auf Studienniveau. Du kannst ihn parallel zu den ersten Veranstaltungen in kleinen Einheiten durcharbeiten.

Welches Material brauche ich in Woche 1 noch nicht?

Du brauchst in der ersten Woche weder einen kompletten Bücherstapel noch ein Abo für Fragenbanken. Ein Hauptmaterial pro Fach genügt, und das sollst du erst auswählen, wenn du das erste Modul gesehen hast. Hilfreich ist der Vergleich mit anderen Jahrgangsmitgliedern und ein Blick in die Bibliothek.

Wenn du dir einen Überblick über die gesamte Vorklinik wünschst, bietet der Vorklinik Premium Komplettkurs ein durchgehendes Konzept für alle Fächer. Entscheide das aber ruhig erst nach den ersten zwei Wochen, wenn du weißt, wie das Modul bei dir läuft.

Allgemeine Hinweise zum Start gibt dir außerdem der Ratgeber Erstes Semester Medizin: Ablauf und Tipps.

Wo geht es nach der Erstiwoche weiter?

Eine Übersicht über die ersten Semester und die Fächer findest du auf der Seite Medizin im ersten Semester in Hamburg. Sie sammelt, was an der Uni Hamburg am UKE im Studienstart ansteht, und verweist auf die vertiefenden Artikel.

Wenn du vor dem Studium noch Fragen zur Planung hattest, hilft zusätzlich der Beitrag Vorbereitung vor dem Medizinstudium. Dort steht, was sich vor Semesterbeginn lohnt und was ohne Schaden warten kann.

Das Wichtigste in Kürze

  • Besuche die Orientierungseinheit iMED und notiere dir Zuständigkeiten für Studium und Prüfungen.
  • Richte Mail, Lernplattform und Stundenplan am ersten Tag ein, alles andere läuft danach leichter.
  • Im 6-2-6-Rhythmus des iMED ist ein Modul schnell vorbei, deshalb zählt Nacharbeit ab Woche 1.
  • Suche zwei oder drei Kontakte im Jahrgang, bevor du eine Lerngruppe planst.
  • Ein Hauptmaterial pro Fach reicht, entscheide erst nach dem ersten Eindruck vom Modul.

Häufig gestellte Fragen

1. Muss ich an jeder Veranstaltung der Erstiwoche teilnehmen?

Verbindlich sind die Termine, die die Fakultät als Pflicht ausweist. Das siehst du in den Unterlagen und im Stundenplan. Freiwillige Angebote nimmst du mit, soweit sie dir beim Ankommen helfen.

2. Wann beginnt das Semester am UKE genau?

Das Datum nennt dir die Fakultät in den Unterlagen zur Immatrikulation und im Stundenplan. Die universitätsweiten Semestertermine der Uni Hamburg ersetzen die Angabe des UKE nicht, schau also in die Hinweise des Fachbereichs.

3. Was ist die Orientierungseinheit iMED?

Laut UKE ist sie der offizielle Einstieg in den Modellstudiengang und hat eine eigene Seite beim UKE. Inhalte und Termine nennen Orientierungseinheit und Stundenplan.

4. Sollte ich schon in der ersten Woche mit dem Lernen anfangen?

Ja, in kleinem Umfang. Wiederhole am selben Tag, was in den Veranstaltungen vorkam, und schreibe offene Fragen auf. Ein langer Lernmarathon ist in Woche 1 nicht nötig.

5. Brauche ich schon Bücher, bevor die Vorlesungen beginnen?

Nein. Warte das erste Modul ab, schau in die Bibliothek und frage ältere Semester. Danach kaufst du gezielt ein Hauptmaterial.

6. Was mache ich, wenn ich eine Veranstaltung verpasse?

Frage eine Kontaktperson im Jahrgang nach den Unterlagen und prüfe, ob die Veranstaltung wiederholt wird oder als Aufzeichnung vorliegt. Bei verpflichtenden Terminen sprichst du früh mit der Studienorganisation.

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Über den Autor
Luca
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