Erste Klausuren Medizin in Hannover: Chemie, Biologie und Physik bestehen
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Chemie, Biologie und Physik begegnen dir an der MHH nicht als drei getrennte Semesterfächer, sondern als Module in den Blöcken des ersten Studienjahres. Hier siehst du, welche Module dahinterstehen, was im Chemiemodul typischerweise drankommt und wie du dich in sechs Wochen vorbereitest.
- Chemie als eigenes Modul im Jahr 1
- Biologie in Zellbiologie, Genetik
- Physik im Physiologie-Modul
- Fünf Blöcke zu je sieben Wochen
- Sechs-Wochen-Plan für die Prüfung
Kurz gesagt: Die Chemie im Medizinstudium in Hannover ist das Modul Chemische Grundlagen der Medizin im 1. Studienjahr des Modellstudiengangs HannibaL; für die Klausur oder eine andere Prüfungsform des Moduls bereitest du dich mit Rechenaufgaben vor. Biologie steckt vor allem in den Zellbiologischen Grundlagen und der Humangenetik, Physik im Modul Physiologie und physikalische Grundlagen der Medizin. Wann welcher Block läuft und in welcher Form geprüft wird, nennt der Studienverlaufsplan, und ein Sechs-Wochen-Plan mit Rechenaufgaben von Woche 1 an gibt dir Struktur.
Wo stehen Chemie, Biologie und Physik im Studium an der MHH?
Der Modellstudiengang HannibaL gliedert das erste Studienjahr nicht in Semester, sondern in fünf Blöcke zu je sieben Wochen. Die naturwissenschaftlichen Fächer tragen dort eigene Modulnamen. Chemie heißt Chemische Grundlagen der Medizin, die Biologie findest du in den Zellbiologischen Grundlagen der Medizin und in der Humangenetik I, und die Physik ist Teil des Moduls Physiologie und physikalische Grundlagen der Medizin.
Welches Modul in welchem Block liegt und wie es geprüft wird, steht im Studienverlaufsplan der Fakultät. Die Prüfungsformate im ersten Jahr sind laut Plan 2025/26 MC-Klausuren, mündliche Prüfungen und OSCE-Stationen; die erste Teilprüfung liegt in der Kalenderwoche 32. Für das Chemiemodul selbst gilt: Die Form und den Termin legt der Plan deines Studienjahres fest.
Ob und in welchem Umfang die Module ein Praktikum enthalten, entnimmst du den Modulunterlagen. Plane deshalb vorsichtig und rechne im Zweifel mit Rechenaufgaben, Protokollen und einer Abschlussprüfung. Das ist das, was Naturwissenschaften in der Medizin fast überall verlangen.
Ein Wort zu deiner Planung: Weil die Fächer im Modellstudiengang in Modulen auftauchen, kannst du sie nicht nacheinander abhaken. Halte stattdessen von Beginn an alle drei in kleinen Portionen wach, und gib dem Fach mehr Zeit, das gerade geprüft wird.
Das gilt an der MHH
- Chemische Grundlagen der Medizin: eigenes Modul im Studienjahr 1
- Zellbiologie und Humangenetik I: Biologie-Themen im Studienjahr 1
- Physik im Modul Physiologie und physikalische Grundlagen
- Formate laut Plan 2025/26: MC, mündlich, OSCE
Was kommt im Chemiemodul an der MHH dran?
Welche Themen genau abgefragt werden, bestimmt das Modul. Für Mediziner umfassen Chemiemodule fast immer dieselben Gebiete: Rechnen mit Stoffmenge, Masse und Konzentration, Säuren, Basen und pH-Wert, Puffer, Redoxreaktionen sowie die organische Chemie mit funktionellen Gruppen. Das sind die Gebiete, die später in der Biochemie wiederkehren.
Ein Selbsttest vor dem Start: Schreib je eine Rechenaufgabe zu Konzentration, pH-Wert, Puffer und Redox auf und löse sie ohne Hilfe. Wo du hängst, liegt dein Startpunkt. Wer nur Definitionen kennt, rechnet meist zu langsam, denn Chemie in der Medizin wird als Anwendung gefragt.
Die Reihenfolge der Themen im Modul kann von deiner Lernreihenfolge abweichen. Mach dir deshalb zu Beginn eine Themenliste aus der Modulbeschreibung und hake jede Zeile ab, sobald du dazu eine Aufgabe sicher löst. So siehst du, was noch offen ist, auch wenn die Vorlesung gerade bei etwas anderem steht.
Wer mit den wiederkehrenden Themen beginnt, arbeitet wirtschaftlich. Puffer und Redox sind für Biochemie und Physiologie die Grundlage, und die Fächer werden im Modellstudiengang eng verzahnt unterrichtet. Eine saubere Basis jetzt erspart dir mühsames Nachholen in späteren Blöcken.
Wenn du die Chemie in einem Kurs durcharbeiten willst, bietet der Chemie-Kurs für Mediziner mit allgemeiner und organischer Chemie einen strukturierten Weg bis zur Klausur. Er deckt die naturwissenschaftlichen Grundlagen ab und ersetzt deine Veranstaltungen nicht.
Wie viel Biologie steckt in den ersten Blöcken?
Biologie kommt vor allem in zwei Modulen vor. Die Zellbiologischen Grundlagen der Medizin behandeln den Aufbau und die Funktion der Zelle, die Humangenetik I die Weitergabe von Erbinformation. Beides geht über den Schulstoff hinaus, setzt aber auf ihm auf.
Wenn du Zellorganellen, Zellzyklus, Mitose und Meiose sowie die Grundregeln der Vererbung noch kennst, sind das gute Voraussetzungen. Frische sie auf, bevor das Modul beginnt. Molekulare Methoden und die Steuerung der Genaktivität sind meist neu und brauchen Zeit.
Lerne Biologie mit Skizzen. Zeichne den Zellzyklus, den Weg eines Proteins durch die Zelle und einen Stammbaum mit Erbgang. Wenn du den Ablauf ohne Vorlage skizzieren und mit eigenen Worten erklären kannst, hast du ihn verstanden. Das gelingt in kurzen Einheiten von zwanzig Minuten.
Die Biologie ist außerdem die Brücke zur Histologie und Biochemie. Dort tauchen Organellen, Membranen und Stoffwechselwege wieder auf, und wer sie früh sicher hat, muss später nicht nachlernen. Für Zellbiologie, Genetik und Mikrobiologie-Grundlagen gibt es den Einzelkurs Biologie, falls du gezielt nur dort Lücken schließen willst.
Ein Hinweis zur Humangenetik I: Stammbäume, Erbgänge und Grundbegriffe lassen sich gut mit kleinen Rechenaufgaben üben. Zeichne einen Stammbaum und bestimme für jedes Mitglied den möglichen Genotyp. Wiederhole das mit einem anderen Erbgang, bis du die Muster erkennst.
Wo begegnet dir die Physik im Modellstudiengang?
Die Physik ist an der MHH kein eigenes Fach, sondern Teil des Moduls Physiologie und physikalische Grundlagen der Medizin. Du lernst sie also im Zusammenhang mit der Physiologie. Welche Themen das Modul abdeckt, steht in der Modulbeschreibung.
Typische Themen der Medizinerphysik sind Mechanik, Elektrizität, Optik und Strahlung mit Medizinbezug. Das Rechnen steht im Vordergrund, nicht die Mathematik als Selbstzweck. Wenn du Einheiten, das Umstellen von Formeln und Größenordnungen sicher beherrschst, ist schon viel gewonnen.
Bei Rechenaufgaben spart ein festes Raster Nerven: Was ist gegeben, was ist gesucht, welche Formel verbindet beides, wie lautet das Ergebnis samt Einheit, und ist die Größenordnung plausibel? Wer dieses Raster geübt hat, wirkt auch bei unbekannten Aufgaben ruhig. Schreib die Formeln eines Themas auf einen Zettel und rechne ein Beispiel durch.
Weil die Physik im Physiologie-Modul steckt, lohnt sich ein Blick darauf, wie sie dort benutzt wird. Wenn dir Rechnen und Physik aus der Schulzeit nicht liegen, bereite die Grundlagen vor dem Block auf, etwa mit dem Einzelkurs Physik für Mediziner, der Mechanik, Elektrizität, Optik und Strahlung mit Medizinbezug behandelt.
Typische Stolpersteine sind Zehnerpotenzen und Einheitenvorsätze. Wer Milli, Mikro und Kilo im Schlaf umrechnet, vermeidet die meisten Flüchtigkeitsfehler. Übe das mit einer Mini-Tabelle, die du dir vor jede Übungseinheit legst, und sprich Einheiten beim Rechnen laut mit.
Tabelle seitlich scrollbar →
| Fach | Wo es vorkommt | Typische Themen |
|---|---|---|
| Chemie | Modul Chemische Grundlagen der Medizin | Stoffmenge, Säure-Base, Redox, organische Gruppen |
| Biologie | Zellbiologische Grundlagen, Humangenetik I | Zelle, Zellzyklus, Vererbung, Methoden |
| Physik | Physiologie und physikalische Grundlagen | Mechanik, Elektrizität, Optik, Strahlung |
Wie sieht ein Sechs-Wochen-Plan bis zur Prüfung im Chemiemodul aus?
Den Termin deiner Prüfung nennt der Studienverlaufsplan. Zähle von dort sechs Wochen zurück und ordne die Schwerpunkte unten entsprechend zu. Das funktioniert für jeden Termin, auch wenn dein Block anders liegt.
Sieben Wochen pro Block lassen wenig Spielraum. Wenn du schon vor Blockbeginn anfängst, hast du Puffer, und wenn nicht, kürzt du die Wochen 1 und 2 nur, falls die Rechnungen dort schon sicher laufen. Halte am Wochenende zwei Sätze fest: Was sitzt, was nicht?
Wenn dir zusätzliche Aufgaben fehlen, nimm Beispiele aus dem Modul und verändere die Zahlen. Wer dieselbe Aufgabe mit neuen Werten löst, erkennt, ob er den Weg verstanden oder nur das Ergebnis gemerkt hat.
- Woche 1: Schulwissen testen: Atombau, Bindung, Mol, Masse, Volumen. Zehn Aufgaben mit Einheiten in jeder Zeile.
- Woche 2: Konzentrationen und Verdünnungen rechnen, dazu Aufgaben aus dem Modul ohne Hilfe wiederholen.
- Woche 3: Säuren, Basen, pH: starke und schwache Säuren auseinanderhalten, eine Titration in Schritten nachvollziehen.
- Woche 4: Puffer und Gleichgewichte, die Henderson-Hasselbalch-Gleichung am Beispiel Blut anwenden.
- Woche 5: Redox und organische Chemie: Oxidationszahlen, Gleichungen aufstellen, funktionelle Gruppen tabellarisch ordnen.
- Woche 6: Durchmischte Aufgaben, Fehlerliste abarbeiten, keine neuen Themen, zwei Nächte vor der Prüfung ausreichend schlafen.
Wie viel Zeit brauchst du pro Woche, und wie wertest du Fehler aus?
Reserviere für die Chemie zwei bis drei Blöcke von je 45 bis 60 Minuten in der Woche, zusätzlich zu den Veranstaltungen. Gefüllt werden sie mit Aufgaben und nicht mit Lesen. Stelle sie in denselben Wochenplan wie die anderen Module, damit sie nicht gegen einen anderen Abend verlieren.
Für die Fehlerliste genügen drei Spalten: Aufgabe, Ursache, Datum. Als Ursache kommen Wissenslücke, Rechen- oder Einheitenfehler und falsch verstandene Aufgabe infrage. Nach zwei Wochen erkennst du, welche Ursache bei dir überwiegt, und kannst gezielt gegensteuern.
Falsche Aufgaben rechnest du nach drei Tagen noch einmal ohne Lösung und streichst sie erst nach zwei richtigen Durchgängen. Der Aufwand liegt bei einer halben Stunde pro Woche und lohnt mehr als jede zusätzliche Lektüre.
Findet die Prüfung als MC-Klausur statt, stoppst du ab Woche 4 die Zeit bei deinen Übungsaufgaben. Wird mündlich geprüft, erklärst du Rechenwege laut. Prüfungsform und Hilfsmittel erfährst du im Modul, bevor du den Feinplan schreibst.
Ein Wort zur Woche vor der Prüfung: Wiederholen schlägt Neulernen. Geh deine Fehlerliste durch, rechne die hartnäckigsten Aufgaben ein letztes Mal und lege dann Zettel, Rechner und Ausweis bereit. Ein ruhiger Abend vorher bringt mehr als ein weiteres Kapitel.
Was tust du, wenn du Chemie oder Physik in der Schule abgewählt hast?
Beginne mit dem Rechnen, nicht mit dem Auswendiglernen. Lücken liegen meist bei Mol-Rechnungen und Einheiten, und beides lässt sich mit täglicher kurzer Übung aufbauen. Wenn du ein Fach abgewählt hast, hilft eine frühe Rechenroutine.
Teste dich einmal pro Woche mit fünf Aufgaben ohne Unterlagen in festgelegter Zeit. Das zeigt dir ehrlicher als jedes Gefühl, wo du stehst. Bleiben nach drei Wochen dieselben Aufgabentypen offen, frag Studierende aus höheren Blöcken oder deine Lerngruppe.
Im Modellstudiengang kommt es zusätzlich darauf an, Wissen aus einem Modul im nächsten anzuwenden. Frag dich bei jedem Thema: Wo brauche ich das später, in der Biochemie, in der Physiologie, im Propädeutikum? Diese Frage macht aus trockenem Stoff einen Baustein.
Wer in mehreren Fächern Lücken hat, kann mit dem Vorbereitungskurs mit Chemie, Biologie und Physik anfangen. Er arbeitet auf dem Niveau, das ab Woche 1 vorausgesetzt wird. Er ist nicht auf den Studienplan der MHH zugeschnitten, sondern deckt die naturwissenschaftlichen Grundlagen ab.
Als Ausblick auf das ganze Jahr kann später der Vorklinik Premium Komplettkurs dienen. Er geht über die Naturwissenschaften hinaus, enthält die sieben vorklinischen Fächer plus Terminologie, und du nutzt ihn als Material neben deinen Modulen.
Einen ersten Überblick über deinen Studienstart gibt die Seite Medizin im 1. Semester in Hannover. Dort stehen auch die Fragen, die am ersten Tag organisatorisch anstehen.
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| Paket | Passend, wenn … | Inhalt | Preis |
|---|---|---|---|
| Vorbereitungskurs Medizinstudium | Passend, wenn Chemie, Bio, Physik fehlen | Chemie, Biologie und Physik auf dem Niveau, das ab Woche 1 vorausgesetzt wird | 69,90 € |
| Chemie für Mediziner | Passend, wenn du nur Chemie sichern willst | Allgemeine und organische Chemie bis zur Klausur | 19,90 € |
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Häufige Fragen: Chemie Klausur Medizin Hannover
Wann wird das Chemiemodul an der MHH geprüft?
Das hängt vom Block ab, in dem das Modul Chemische Grundlagen der Medizin liegt. Termin und Form stehen im Studienverlaufsplan deines Studienjahres.
Wie wird in HannibaL geprüft?
Laut Studienverlaufsplan 2025/26 gibt es MC-Prüfungen, mündliche Prüfungen und OSCE-Stationen. Welches Modul in welcher Form geprüft wird, nennt der Plan.
Gibt es ein Chemiepraktikum?
Ob dein Chemiemodul ein Praktikum enthält und wie es abläuft, steht in den Modulunterlagen. Frag zu Beginn des Moduls nach, bevor du Termine für Nebenjob oder Reisen festlegst.
Wo steckt die Physik im Studium?
Im Modul Physiologie und physikalische Grundlagen der Medizin. Welche Themen es abdeckt, steht in der Modulbeschreibung; in der Medizinerphysik sind Strömung, Druck, Elektrizität und Strahlung typisch.
Wo kommt die Biologie vor?
In den Zellbiologischen Grundlagen der Medizin und in der Humangenetik I. Beide setzen auf dem Schulwissen auf und gehen darüber hinaus.
Was ist, wenn ich die Prüfung nicht bestehe?
Es gibt Wiederholungsprüfungen. Die Regeln dazu stehen in der Prüfungsordnung, und die zuständige Stelle der MHH beantwortet Rückfragen. Werte zuerst deine Fehler aus und plane dann den neuen Termin rückwärts.
Darf ich in der Prüfung einen Taschenrechner benutzen?
Das regeln die Hinweise zur jeweiligen Prüfung. Frag im Modul nach und übe vorher mit genau dem Gerät, das erlaubt ist.
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